Deutsche Industrie erwartet 2015 einen Wachstumsschub

Hannover - Die deutsche Industrie rechnet in diesem Jahr mit einem stärkeren Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde in diesem Jahr voraussichtlich um rund zwei Prozent steigen, sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo am Montag auf der Hannover Messe. "Der niedrige Ölpreis, der günstige Wechselkurs und der starke private Konsum treiben die Konjunktur an."

Bisher war der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) von einem Wachstum von 1,5 Prozent ausgegangen. Die meisten Forschungsinstitute rechnen für 2015 ebenfalls mit einem Plus von 2 Prozent, während die deutsche Regierung noch von 1,5 Prozent ausgeht. 2014 war die Summe der in Deutschland erzeugten Güter und Dienstleistungen um 1,6 Prozent gewachsen.

Der BDI rief dazu auf, den Rückenwind der Konjunktur für Investitionen zu nutzen. Die Beschlüsse der Koalition zur Aufstockung der Mittel in den kommenden drei Jahren um 15 Mrd. Euro seien richtig. Sie würden aber nicht ausreichen und könnten die Probleme nicht beheben. "Von der großen Koalition erwarten wir jetzt Konzepte und Konsequenz", sagte Grillo. Als Beispiele nannte er die weitere Umsetzung der Energiewende und die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Schwerpunkt der weltgrößten Industrieschau in diesem Jahr ist die digitale Vernetzung der Maschinen und Produkte.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne