Deutsche Industrie erwartet 2015 einen Wachstumsschub

Hannover - Die deutsche Industrie rechnet in diesem Jahr mit einem stärkeren Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde in diesem Jahr voraussichtlich um rund zwei Prozent steigen, sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo am Montag auf der Hannover Messe. "Der niedrige Ölpreis, der günstige Wechselkurs und der starke private Konsum treiben die Konjunktur an."

Bisher war der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) von einem Wachstum von 1,5 Prozent ausgegangen. Die meisten Forschungsinstitute rechnen für 2015 ebenfalls mit einem Plus von 2 Prozent, während die deutsche Regierung noch von 1,5 Prozent ausgeht. 2014 war die Summe der in Deutschland erzeugten Güter und Dienstleistungen um 1,6 Prozent gewachsen.

Der BDI rief dazu auf, den Rückenwind der Konjunktur für Investitionen zu nutzen. Die Beschlüsse der Koalition zur Aufstockung der Mittel in den kommenden drei Jahren um 15 Mrd. Euro seien richtig. Sie würden aber nicht ausreichen und könnten die Probleme nicht beheben. "Von der großen Koalition erwarten wir jetzt Konzepte und Konsequenz", sagte Grillo. Als Beispiele nannte er die weitere Umsetzung der Energiewende und die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Schwerpunkt der weltgrößten Industrieschau in diesem Jahr ist die digitale Vernetzung der Maschinen und Produkte.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit