Deutsche Industrie steigert Aufträge deutlich schwächer als erwartet

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Industrie hat sich im Februar wegen der schwächelnden Binnennachfrage kaum von der Auftragsdelle zu Jahresbeginn erholt. Die Unternehmen sammelten 0,3 Prozent mehr Bestellungen ein als im Vormonat, wie das Wirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten ein deutlich größeres Plus von 1,5 Prozent erwartet.

Im Jänner hatte es einen Rückgang von 3,5 Prozent gegeben, den stärksten seit einem Jahr. "Trotz des verhaltenen Starts in das laufende Jahr dürften die Auftragseingänge aufwärtsgerichtet bleiben", erklärte das Ministerium. "Die Weltkonjunktur befindet sich weiterhin im Aufschwung, so dass die Nachfrage nach deutschen Industriegütern hoch bleiben dürfte."

Die Auslandsnachfrage zog im Februar mit 1,4 Prozent überdurchschnittlich an. Dabei wuchsen die Bestellungen aus der Eurozone um 4,5 Prozent, während die aus dem Rest der Welt um 0,6 Prozent schrumpften. Die Inlandsnachfrage gab sogar um 1,4 Prozent nach. "Die wesentlichen Nachfrageimpulse kommen tendenziell weiterhin aus dem Ausland, zuletzt vor allem aus dem Euro-Raum", fasste das Ministerium zusammen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte