Deutsche Industrie bleibt trotz vieler Risiken zuversichtlich für Wachstum

Die deutsche Industrie blickt dem neuen Jahr zuversichtlicher als viele andere Wirtschaftsverbände entgegen. "Der BDI rechnet in diesem Jahr mit einer realen Zunahme der Wirtschaftsleistung um knapp zwei Prozent", sagte der Präsident des Industrieverbandes, Ulrich Grillo, am Mittwoch in Berlin. Damit ist er erheblich optimistischer als etwa der DIHK und der Handelsverband BGA, die beide rund einen halben Prozentpunkt weniger erwarten. Die Bundesregierung geht von einem Plus von 1,8 Prozent aus.

Allerdings hänge der aktuelle Aufschwung von Sonderfaktoren ab - nämlich dem niedrigen Ölpreis, den geringen Zinsen und dem schwachen Euro, sagte Grillo. Zudem seien die geopolitischen Risiken - von Nahost über die Ukraine bis hin zum Streit zwischen Saudi-Arabien und dem Iran - ungewöhnlich hoch und könnten die Wirtschaftsentwicklung beeinträchtigen. Grillo warnte die Bundesregierung, wegen der Flüchtlingskrise die vielen anderen Herausforderungen - wie etwa mehr Investitionen - zu vernachlässigen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne