Deutsche Industrie bleibt trotz vieler Risiken zuversichtlich für Wachstum

Die deutsche Industrie blickt dem neuen Jahr zuversichtlicher als viele andere Wirtschaftsverbände entgegen. "Der BDI rechnet in diesem Jahr mit einer realen Zunahme der Wirtschaftsleistung um knapp zwei Prozent", sagte der Präsident des Industrieverbandes, Ulrich Grillo, am Mittwoch in Berlin. Damit ist er erheblich optimistischer als etwa der DIHK und der Handelsverband BGA, die beide rund einen halben Prozentpunkt weniger erwarten. Die Bundesregierung geht von einem Plus von 1,8 Prozent aus.

Allerdings hänge der aktuelle Aufschwung von Sonderfaktoren ab - nämlich dem niedrigen Ölpreis, den geringen Zinsen und dem schwachen Euro, sagte Grillo. Zudem seien die geopolitischen Risiken - von Nahost über die Ukraine bis hin zum Streit zwischen Saudi-Arabien und dem Iran - ungewöhnlich hoch und könnten die Wirtschaftsentwicklung beeinträchtigen. Grillo warnte die Bundesregierung, wegen der Flüchtlingskrise die vielen anderen Herausforderungen - wie etwa mehr Investitionen - zu vernachlässigen.

London (APA/Reuters) - Britische Abgeordnete haben ihre europäischen Kollegen um Mithilfe bei der Aufklärung des Facebook-Datenskandals gebeten. Weil Firmengründer Mark Zuckerberg vor dem EU-Parlament, nicht aber vor dem britischen Parlament aussage, müssten die Europa-Abgeordneten nun die richtigen Fragen stellen, forderte der Vorsitzende des Medien-Ausschusses im britischen Parlament, Damian Collins, am Dienstag.
 

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Britische Abgeordnete wollen von Zuckerberg Antworten

Hamburg (APA/dpa) - Die Unternehmen in Europa stehen nach einer Analyse im Auftrag des Hamburger Finanzdienstleisters EOS der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eher positiv gegenüber. Mehr als zwei Drittel derjenigen Unternehmen, welche die neue Verordnung als relevant einschätzen, profitieren demnach von höherer Datensicherheit in ihrem Forderungsmanagement, heißt es in einer Mitteilung.
 

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EU-Unternehmen bewerten Datenschutz-Verordnung trotz Bedenken positiv

München/Toulouse (APA/Reuters) - Airbus und die EU wollen mit kleinen Änderungen an staatlichen Darlehen für den Flugzeugbauer drohende Sanktionen der USA umgehen. Airbus und die vier EU-Staaten Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien, in denen der Konzern produziert, ziehen damit die Konsequenzen aus dem jüngsten Urteil der Welthandelsorganisation (WTO) zur Unterstützung der EU für Airbus.
 

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Airbus und EU-Staaten wollen Sanktionen der USA vermeiden