Deutsche Industrie stellte neue Mitarbeiter ein

Berlin - Die deutsche Industrie stockt ihr Personal trotz durchwachsener Geschäfte auf. Im Verarbeitenden Gewerbe waren Ende Februar knapp 5,4 Millionen Menschen und Lohn und Brot, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Dies waren etwa 55.000 oder 1 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die Industrie hat zuletzt die Abkühlung in wichtigen globalen Absatzmärkten wie China zu spüren bekommen.

Aus den Markit-Umfragen unter den Betrieben ging hervor, dass die Geschäfte fast stagnierten. Der Exportverband BGA setzt dennoch für 2016 auf ein Exportplus von 4,5 Prozent.

Das größte Beschäftigungsplus im Februar verzeichneten die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren mit 2,9 Prozent. Überdurchschnittlich erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter auch bei den Herstellern von Nahrungs- und Futtermitteln mit 2,5 Prozent und den Autobauern sowie Zulieferern mit 2,2 Prozent.

Einen Rückgang der Beschäftigten um jeweils 0,9 Prozent zum Vorjahresmonat gab es hingegen in der Chemieindustrie sowie in der Metallerzeugung und -bearbeitung.

Berlin (APA/AFP) - Mehr als tausend Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin sowie Unterstützer haben am Mittwoch in der Hauptstadt für den Erhalt der Jobs bei der Airline demonstriert. Verdi-Sprecher Andreas Splanemann sprach am Nachmittag von rund 1.300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, das habe die Erwartungen der Gewerkschaft "bei weitem übertroffen".
 

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Air-Berlin-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Brüssel/Frankfurt (APA/Reuters) - Großbanken in der Eurozone sollen maximal vier Jahre Zeit zum Aufbau zusätzlicher Finanzpuffer für den Krisenfall erhalten. Erstmals würden verpflichtende Ziele für die Mehrheit der größten und komplexesten Finanzkonzerne in der Eurozone gesetzt, erklärte der Systemrisikorat (SRB), der in der Eurozone für die geordnete Abwicklung gescheiterter Banken verantwortlich ist, am Mittwoch.
 

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EU gibt Banken vier Jahre für Aufbau von Krisen-Puffer

Berlin/Frankfurt (APA/Reuters) - In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren rechnen zahlreiche deutsche Banken mit Straf- und Steuernachzahlungen. 77 Institute erwarten wegen der Steuertricks Belastungen von insgesamt gut einer halben Milliarde Euro, wie es in einer Reuters vorliegenden Antwort des deutschen Finanzministeriums und der Finanzaufsicht BaFin auf eine Anfrage der Grünen heißt.
 

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Deutsche Banken stellen wegen Steuertricks halbe Milliarde zurück