Deutsche Industrie stellte neue Mitarbeiter ein

Berlin - Die deutsche Industrie stockt ihr Personal trotz durchwachsener Geschäfte auf. Im Verarbeitenden Gewerbe waren Ende Februar knapp 5,4 Millionen Menschen und Lohn und Brot, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Dies waren etwa 55.000 oder 1 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die Industrie hat zuletzt die Abkühlung in wichtigen globalen Absatzmärkten wie China zu spüren bekommen.

Aus den Markit-Umfragen unter den Betrieben ging hervor, dass die Geschäfte fast stagnierten. Der Exportverband BGA setzt dennoch für 2016 auf ein Exportplus von 4,5 Prozent.

Das größte Beschäftigungsplus im Februar verzeichneten die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren mit 2,9 Prozent. Überdurchschnittlich erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter auch bei den Herstellern von Nahrungs- und Futtermitteln mit 2,5 Prozent und den Autobauern sowie Zulieferern mit 2,2 Prozent.

Einen Rückgang der Beschäftigten um jeweils 0,9 Prozent zum Vorjahresmonat gab es hingegen in der Chemieindustrie sowie in der Metallerzeugung und -bearbeitung.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder