Deutsche Industrie mit besten Exportaussichten seit Jänner 2011

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Industrie blickt laut Ifo-Institut so zuversichtlich auf ihr Exportgeschäft wie seit fast sieben Jahren nicht mehr. "Die Stimmung unter den Exporteuren der Branche ist hervorragend", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest am Dienstag zur Umfrage des Münchner Forschungsinstituts unter rund 2.700 Betrieben im November.

"Im Maschinenbau und bei den Herstellern von Metallerzeugnissen stiegen die Erwartungen auf ein neues Rekordhoch." Mehr als 40 Prozent der Maschinenbauer erwarten demnach, dass sie ihre Exporte in den kommenden Monaten steigern können. Auch bei den Herstellern von elektronischen und optischen Geräten hätten sich die Aussichten spürbar verbessert. "Die Nahrungsmittelhersteller dagegen erwarten im Moment kein Exportwachstum", fügte Fuest hinzu.

Ungeachtet der zähen Regierungsbildung stieg die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft auf Rekordniveau. Dies hatte das Ifo-Institut jüngst zu seiner monatlichen Umfrage unter 7.000 Managern bekanntgegeben.

Wien/Linz (APA) - Am Vormittag des 34. Tags im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere wurde die Befragung des angeklagten Ex-Lobbyisten Walter Meischberger durch die Richterin fortgesetzt. Im Fokus war ein Kreditvertrag mit der Mandarin Group des ebenso angeklagten Vermögensberaters Norbert Wicki, um Meinl-International-Power-Aktien im Wert von 500.000 Euro zu kaufen.
 

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Grasser-Prozess - Meischbergers-Aktienkauf als "solidarischer Akt"

Frankfurt (APA/dpa) - Die Europäische Zentralbank (EZB) ist mit Blick auf die jüngste Entwicklung in Italien beunruhigt. Eine Ansteckungsgefahr durch Italien für andere Länder der Eurozone sei "noch nicht ganz vom Tisch", sagte EZB-Vizepräsident Vitor Constancio am Donnerstag.
 

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EZB-Vize Constancio sieht Ansteckungsgefahr durch Italien

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission will mehr Klein- und Mittelunternehmen an die Börse bringen. Der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, verwies am Donnerstag darauf, dass von 20 Millionen KMU in Europa derzeit nur 3.000 an einer Börse notiert seien. "Das möchten wir ändern."
 

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EU-Kommission möchte mehr KMU an der Börse