Deutsche Industrie wuchs im Februar kaum noch

Berlin - Die wichtigsten Säulen der deutschen Wirtschaft entwickeln sich in gegensätzliche Richtungen: Während die Dienstleister im Februar einen Tick schneller wuchsen als im Vormonat, stagnieren die Geschäfte in der Industrie nahezu. Das fand das Markit-Institut bei seiner am Montag veröffentlichten Umfrage unter 1.000 Unternehmen heraus.

"Die deutsche Wirtschaft scheint inmitten eines Abschwungs zu sein", fasste Markit-Ökonom Oliver Kolodseike die Ergebnisse zusammen. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie fiel um 2,1 auf 50,2 Punkte und damit auf den schlechtesten Wert seit 15 Monaten. Ökonomen hatten lediglich mit einem leichten Rückgang des Industriebarometers auf 52,0 Zähler gerechnet. Nur ab Werten von 50 Zählern wird ein Wachstum angezeigt.

"Hauptverantwortlich dafür war den Umfrageteilnehmern zufolge vor allem die schwache globale Nachfrage", sagte Kolodseike. Besonders große Schwellenländer wie China schwächeln derzeit. Die Bestellungen aus dem Ausland legten nur noch minimal zu. Die Industriebetriebe bauten erstmals seit eineinhalb Jahren Stellen ab, wenn auch nur wenige.

Der Index für die Dienstleister - die anders als die Industrie vorwiegend vom Binnenmarkt abhängig sind - kletterte dagegen überraschend um 0,1 auf 55,1 Zähler. Auch die Aussichten sind gut. "Bei den Dienstleistern gingen mehr Neu- und Folgeaufträge ein als in den beiden Vormonaten", erklärte Markit. Sie stellten deshalb auch mehr Mitarbeiter ein.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro