ifo - Deutsche Industrie setzt auf steigende Exporte

Die deutschen Industriebetriebe rechnen dem Münchener ifo-Institut zufolge mit besseren Geschäften im Ausland. Die Export-Erwartungen seien im November auf 6,3 Saldenpunkte gestiegen, teilten die Forscher am Donnerstag zu ihrem neuen Konjunkturindikator mit. "Der sinkende Euro-Kurs scheint die Exporte in einigen Branchen und Ländern zu stützen", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Die Exportaussichten hätten sich vor allem in einigen Schlüsselbranchen verbessert - im Maschinenbau, der Elektrontechnik sowie der Metallerzeugung und -bearbeitung. "Insbesondere in der Metallbranche stieg der Saldo auf den höchsten Stand seit April 2011."

Die Wechselkursentwicklung komme jedoch noch nicht allen Branchen gleichermaßen zugute. Im Fahrzeugbau blickten die Unternehmer skeptisch auf ihr Auslandsgeschäft. Auch in vielen kleineren Branchen hätten die Erwartungen etwas nachgegeben.

Der Exportindikator beruht auf einer monatlichen Ifo-Umfrage unter rund 2.700 Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Die Firmen schätzen darin ihre Exporterwartungen für die nächsten drei Monate ein. Die Planungen können "zunehmen", "gleich bleiben" oder "abnehmen". Der Saldowert entspricht der Differenz der Prozentanteile der Antworten "zunehmen" und "abnehmen".

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"