Deutsche Industrie sammelte überraschend weniger Aufträge ein

Berlin - Das Neugeschäft der deutschen Industrie schwächelt. Die Firmen zogen im Februar 1,2 Prozent weniger Aufträge an Land als im Vormonat, wie das deutsche Wirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Anstieg von 0,2 Prozent gerechnet. Im Jänner fielen die Aufträge jedoch mit plus 0,5 Prozent deutlich besser als zunächst gedacht.

"Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe entwickeln sich zu Jahresbeginn zurückhaltend", erklärte des Ministerium. "Hier spiegelt sich nicht zuletzt die gegenwärtig schleppende Entwicklung der globalen Wirtschaft wider."

Für Schwung sorgte die Inlandsnachfrage, die um 0,9 Prozent zulegte. Die Bestellungen aus dem Ausland hingegen sanken um 2,7 Prozent. Die Maschinenbauer hatten für Februar bereits ein Orderplus vermeldet, spüren nach Angaben des Branchenverbandes VDMA aber noch kein Aufbruchstimmung.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte