Deutsche Industrie sammelte überraschend weniger Aufträge ein

Berlin - Das Neugeschäft der deutschen Industrie schwächelt. Die Firmen zogen im Februar 1,2 Prozent weniger Aufträge an Land als im Vormonat, wie das deutsche Wirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Anstieg von 0,2 Prozent gerechnet. Im Jänner fielen die Aufträge jedoch mit plus 0,5 Prozent deutlich besser als zunächst gedacht.

"Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe entwickeln sich zu Jahresbeginn zurückhaltend", erklärte des Ministerium. "Hier spiegelt sich nicht zuletzt die gegenwärtig schleppende Entwicklung der globalen Wirtschaft wider."

Für Schwung sorgte die Inlandsnachfrage, die um 0,9 Prozent zulegte. Die Bestellungen aus dem Ausland hingegen sanken um 2,7 Prozent. Die Maschinenbauer hatten für Februar bereits ein Orderplus vermeldet, spüren nach Angaben des Branchenverbandes VDMA aber noch kein Aufbruchstimmung.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest