Deutsche Industrie - Gefahr eines "sehr harten Brexit" bleibt hoch

Berlin (APA/Reuters) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDIBDI warnt im Vorfeld eines Treffens europäischer Wirtschaftsführer mit der britischen Premierministerin Theresa May vor den Folgen eines ungeordneten Ausstiegs aus der Europäischen Union. "Die Gefahr eines sehr harten Brexits bleibt hoch", sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang am Freitag.

Die deutschen Unternehmen bereiteten sich auf alle Szenarien vor. Klar sei schon jetzt: "Ein umfassendes Handels-, Investitions- und Wirtschaftsabkommen für das zukünftige Verhältnis wird unmöglich am 30. März 2019 verhandelt, vereinbart und ratifiziert sein." Der Prozess werde vielmehr Jahre dauern.

Von dem Treffen mit May erhofft sich Lang mehr Klarheit über die britischen Vorstellungen und Optionen für die Jahre über 2019 hinaus. Bis jetzt fehlten in den Brexit-Verhandlungen ausreichende Fortschritte, sagte er. May hat führende Vertreter europäischer Wirtschaftsverbände für Montagmittag zu einem Gespräch geladen.

Berlin (APA/dpa) - Angesichts des deutschen Aufholbedarfs bei der E-Mobilität empfehlen Experten der Bundesregierung, den Umweltbonus für Elektroautos beizubehalten. Er solle gezahlt werden, bis das Ziel von einer Million E-Autos erreicht sei, sagte der Chef der beratenden Nationalen Plattform Mobilität (NPE), Henning Kagermann, am Mittwoch. Der steigende Marktanteil der Elektromobilität sei "kein Selbstläufer".
 

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Deutschland - Experten für Verlängerung von Umweltbonus für E-Autos

München/Ingolstadt (APA/AFP) - Der in Untersuchungshaft sitzende beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler ist mit seiner Haftbeschwerde in die nächste Instanz gegangen. Wie eine Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch sagte, habe Stadler am Montag eine weitere Beschwerde vor dem Oberlandesgericht München eingelegt. Mitte August hatte das Landgericht München seine Haftbeschwerde abgelehnt.
 

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Beurlaubter Audi-Chef Stadler geht in nächste Instanz

Hamburg (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair bietet seinen in Deutschland stationierten Piloten eine Festanstellung sowie die Übernahme von Ausbildungskosten an. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit".
 

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Ryanair bietet in Deutschland stationierten Piloten Festanstellung an