Deutsche Industrie - Gefahr eines "sehr harten Brexit" bleibt hoch

Berlin (APA/Reuters) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDIBDI warnt im Vorfeld eines Treffens europäischer Wirtschaftsführer mit der britischen Premierministerin Theresa May vor den Folgen eines ungeordneten Ausstiegs aus der Europäischen Union. "Die Gefahr eines sehr harten Brexits bleibt hoch", sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang am Freitag.

Die deutschen Unternehmen bereiteten sich auf alle Szenarien vor. Klar sei schon jetzt: "Ein umfassendes Handels-, Investitions- und Wirtschaftsabkommen für das zukünftige Verhältnis wird unmöglich am 30. März 2019 verhandelt, vereinbart und ratifiziert sein." Der Prozess werde vielmehr Jahre dauern.

Von dem Treffen mit May erhofft sich Lang mehr Klarheit über die britischen Vorstellungen und Optionen für die Jahre über 2019 hinaus. Bis jetzt fehlten in den Brexit-Verhandlungen ausreichende Fortschritte, sagte er. May hat führende Vertreter europäischer Wirtschaftsverbände für Montagmittag zu einem Gespräch geladen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte