Deutsche Immobilienbranche erwartet Preisanstiege in "B-Städten"

München (APA/dpa) - Die deutsche Immobilienbranche erwartet für die kommenden Jahre kräftige Preisanstiege in sogenannten B-Städten wie Leipzig, Nürnberg, Wiesbaden, Münster und Hannover. Das hat eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage unter knapp 1.400 Teilnehmern der bevorstehenden Immobilienmesse Expo Real in München ergeben.

Spitzenreiter ist Leipzig - fast die Hälfte der Befragten glaubt, dass dort die "beste Wertentwicklung" zu erwarten ist.

Im Jargon der Immobilienbranche werden die größten deutschen Städte als A-Standorte bezeichnet, die international weniger bekannten Großstädte in der zweiten Reihe sind dagegen B-Standorte. Anders als etwa bei Autoherstellern oder Maschinenbauern sind die vielen wirtschaftlichen Risikofaktoren vom Brexit bis zum amerikanisch-chinesischen Handelskonflikt der Immobilienbranche offenbar noch nicht auf die Stimmung geschlagen.

Fast zwei Drittel glauben, dass die Geschäfte weiter brummen werden, immerhin 62 Prozent gehen davon aus, dass die Investitionssummen weiter steigen werden, wie Messechef Klaus Dittrich berichtete. "Die Immobilienbranche läuft weiter herausragend gut." Europaweit seien im ersten Halbjahr 128 Milliarden US-Dollar (109,67 Mrd. Euro) mit Immobilien umgesetzt worden, neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Vom 8. bis 10. Oktober werden auf der Expo Real 2.041 Aussteller und knapp 42.000 Teilnehmer erwartet, so viele wie noch nie.

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