Deutsche Gewerkschaft: "Sehr schwierige" Tarifgespräche mit Ryanair

Berlin/Dublin (APA/AFP) - Die deutsche Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat im Tarifstreit mit Ryanair über eine bessere Bezahlung der Flugbegleiter in Deutschland noch keine Einigung erzielt und von "sehr schwierigen" Verhandlungen gesprochen.

Bei den Tarifverhandlungen am Dienstag in Dublin seien die von der irischen Billigairline angekündigte Schließung des Standortes Bremen und die damit verbundenen Folgen für die Beschäftigten im Mittelpunkt gestanden, erklärte Verdi am Mittwoch. Ryanair will demnach "am Ende der Woche" Stellung zum Verhandlungsstand beziehen. Über eine mögliche Fortsetzung der Verhandlungen werde dann in der kommenden Woche entschieden, erklärte ver.di.

Bei Ryanair tobt derzeit ein Tarifkonflikt, der auch die Piloten betrifft und sich über mehrere europäische Länder erstreckt. Immer wieder kam es deshalb in der Vergangenheit zu Streiks.

Ryanair hat wegen des Arbeitskampfes und steigender Kerosinkosten jüngst seine Gewinnprognose gesenkt. Ryanair ist Europas größter Billigflieger und in Österreich zu 75 Prozent an Laudamotion beteiligt. Die Gewerkschaften von Piloten und Flugbegleitern ringen um den erstmaligen Abschluss von Tarifverträgen mit höherer Bezahlung und besseren Arbeitsbedingungen.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu