Deutsche Gesamtproduktion legt nur zögerlich zu

Wiesbaden (APA/dpa) - Nach dem herben Einbruch im August ist die Produktion der deutschen Industrie wieder verhalten gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, lag die Herstellung im Verarbeitenden Gewerbe im September 1,4 Prozent höher als im Vormonat. Bankvolkswirte hatten einen Zuwachs um 2,0 Prozent erwartet.

Das Plus konnte die Verluste des Vormonats nicht wettmachen - auch wenn die Produktion im August nach korrigierten Zahlen nur um 3,1 Prozent statt wie bisher angenommen um 4,0 Prozent schrumpfte.

Zwar habe die Erzeugung nicht ganz das durchschnittliche Produktionsniveau des zweiten Quartals erreicht, erklärte das deutsche Wirtschaftsministerium. Allerdings sei die Entwicklung erneut spürbar durch die späte Lage der Sommerferien beeinträchtigt worden: "Abgesehen von diesen Sonderentwicklungen wird die Konjunktur im Produzierenden Gewerbe weiterhin durch das schwierige internationale Umfeld beeinträchtigt." Nennenswerte Impulse zeichneten sich kurzfristig nicht ab.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro