Deutsche Gesamtproduktion legt nur zögerlich zu

Wiesbaden (APA/dpa) - Nach dem herben Einbruch im August ist die Produktion der deutschen Industrie wieder verhalten gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, lag die Herstellung im Verarbeitenden Gewerbe im September 1,4 Prozent höher als im Vormonat. Bankvolkswirte hatten einen Zuwachs um 2,0 Prozent erwartet.

Das Plus konnte die Verluste des Vormonats nicht wettmachen - auch wenn die Produktion im August nach korrigierten Zahlen nur um 3,1 Prozent statt wie bisher angenommen um 4,0 Prozent schrumpfte.

Zwar habe die Erzeugung nicht ganz das durchschnittliche Produktionsniveau des zweiten Quartals erreicht, erklärte das deutsche Wirtschaftsministerium. Allerdings sei die Entwicklung erneut spürbar durch die späte Lage der Sommerferien beeinträchtigt worden: "Abgesehen von diesen Sonderentwicklungen wird die Konjunktur im Produzierenden Gewerbe weiterhin durch das schwierige internationale Umfeld beeinträchtigt." Nennenswerte Impulse zeichneten sich kurzfristig nicht ab.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne