Deutsche Flughäfen zu Jahresbeginn mit deutlich mehr Passagieren

Von deutschen Flughäfen sind in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich mehr Passagiere abgeflogen als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Reisenden stieg im ersten Quartal um 5,3 Prozent auf knapp 22,6 Millionen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das Plus von 1,1 Millionen Passagieren sei der größte absolute Zuwachs in einem ersten Quartal seit 2007.

Bei Flügen ins Ausland stiegen mit Blick auf beliebte Urlaubsziele vor allem die Passagierzahlen nach Spanien, insbesondere auf die Balearen. Nach Spanien flogen in den ersten drei Monaten des Jahres 2,3 Millionen Menschen und damit 13,1 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Die Balearen verbuchten ein Plus von 18,2 Prozent auf 429.000 Reisende von deutschen Flughäfen.

Dagegen ging die Zahl der Passagiere, die von deutschen Flughäfen in die Türkei starteten, leicht zurück; nach Ägypten und Tunesien brach sie um jeweils fast ein Drittel ein. In die Türkei flogen den Angaben zufolge mit rund einer Million Reisenden 1,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Ägypten verbuchte ein Minus von 29,2 Prozent und zählte nur noch 205.000 Reisende von deutschen Flughäfen. Nach Tunesien reisten 30,7 Prozent weniger Flugpassagiere und damit nur noch 42.000 ab.

Nach Anschlägen in der Türkei und in nordafrikanischen Staaten beobachten zahlreiche Reiseveranstalter Änderungen im Buchungsverhalten ihrer Kunden. Urlauber suchen stärker nach Zielen in Spanien.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro