Deutsche Exporte zogen überraschend an - Nachfrage aus EU steigt

Wiesbaden/Berlin - Die deutschen Unternehmen haben ihre Exporte im Mai dank der starken Nachfrage aus Europa überraschend den vierten Monat in Folge gesteigert. Die Ausfuhren übertrafen das Vormonatsniveau um 1,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Das ist der bisher stärkste Zuwachs in diesem Jahr. Ökonomen hatten hingegen mit einem Rückgang von 0,8 Prozent gerechnet.

Insgesamt verkauften die Unternehmen Waren im Wert von 95,9 Mrd. Euro ins Ausland. Das waren um 4,6 Prozent mehr als im Mai 2014. Dafür sorgte vor allem die starke Nachfrage aus Europa: Die Exporte in die gesamte EU legten um 6,2 Prozent zu, die in die Eurozone trotz der Griechenland-Krise um 5,1 Prozent. Die Geschäfte mit den nicht zur Währungsunion gehörenden EU-Ländern - wozu beispielsweise Großbritannien und Polen gehören - zogen sogar um 8,2 Prozent an. Die Exporte außerhalb der EU nahmen dagegen nur um unterdurchschnittliche 2,3 Prozent zu.

Die Importe erhöhten sich im Mai um 0,4 Prozent zum Vormonat, nachdem sie im April noch gesunken waren. Ökonomen hatten einen abermaligen Rückgang erwartet. Die um Saison- und Kalendereffekte bereinigte Handelsbilanz - die Differenz zwischen Aus- und Einfuhren - wies ein Plus von 22,8 Mrd. Euro aus.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"