Deutsche Einzelhändler mit stärkstem Umsatzminus seit 1,5 Jahren

Berlin -Die deutschen Einzelhändler haben im März die stärksten Umsatzeinbußen seit eineinhalb Jahren hinnehmen müssen. Sie nahmen um 0,9 Prozent weniger ein als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Preisbereinigt (real) fiel der Umsatz sogar um 1,1 Prozent. Auch das war der kräftigste Rückgang seit September 2014.

Ökonomen hatten dagegen mit einem Zuwachs von 0,3 Prozent gerechnet. Etwa besser nimmt sich die Bilanz im Vergleich zum Vorjahresmonat aus. Hier zog der reale Umsatz um 0,7 Prozent an, obwohl der März diesmal einen Verkaufstag weniger zählte als ein Jahr zuvor.

Besonders gut lief es im Lebensmittelhandel, der ein Plus von 2,7 Prozent schaffte. Dagegen fielen die Umsätze mit Textilien, Bekleidung und Schuhen um 5,4 Prozent.

Im ersten Quartal lag der Umsatz um rund 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Der Branchenverband HDE peilt für dieses Jahr ein Umsatzwachstum von rund zwei Prozent an. 2015 hatte es mit rund drei Prozent das größte Plus seit zwei Jahrzehnten gegeben. Die Konsumlaune der Verbraucher ist sehr gut, da fallende Energiepreise die Kaufkraft stärken und die Beschäftigung auf Rekordniveau liegt.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los