Deutsche Chemiebranche erwartet 2016 nur leichte Belebung

Die einstige Wachstumslokomotive China wird für die deutsche Chemieindustrie zum Bremsklotz. "2016 ist wegen des geringen Industriewachstums nur mit einer schwach steigenden Nachfrage nach Chemikalien in Deutschland zu rechnen", sagte Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie, Dienstagabend in Frankfurt. Sorgen bereite auch die Entwicklung in China.

Für das laufende Jahr rechnet Deutschlands drittgrößter Industriezweig - bei leicht rückläufigen Erzeugerpreisen - nur noch mit einem Umsatzplus von 0,5 Prozent, nachdem noch im Dezember ein Umsatzplus von 1,5 Prozent in Aussicht gestellt worden war. Die Chemikalienpreise dürften voraussichtlich um 0,5 Prozent fallen während bisher mit einer Stagnation gerechnet worden war. Auch die Erwartungen an die Chemieproduktion in Deutschland dämpfte der VCI auf ein Plus von 1 von bisher 1,5 Prozent.

Sorgen machen vor allem die Auslandsmärkte, wie VCI-Hauptgeschäftsführer Tillmann ausführte. So habe sich die Konjunktur in den USA und China abgekühlt, aus wichtigen Schwellenländern wie Russland und Brasilien kämen keine Impulse. In Deutschland profitiere die Branche kaum von dem vor allem vom privaten Konsum getriebenen Wirtschaftswachstum.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

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Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

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Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

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Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt