Deutsche Chemiebranche erwartet 2016 nur leichte Belebung

Die einstige Wachstumslokomotive China wird für die deutsche Chemieindustrie zum Bremsklotz. "2016 ist wegen des geringen Industriewachstums nur mit einer schwach steigenden Nachfrage nach Chemikalien in Deutschland zu rechnen", sagte Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie, Dienstagabend in Frankfurt. Sorgen bereite auch die Entwicklung in China.

Für das laufende Jahr rechnet Deutschlands drittgrößter Industriezweig - bei leicht rückläufigen Erzeugerpreisen - nur noch mit einem Umsatzplus von 0,5 Prozent, nachdem noch im Dezember ein Umsatzplus von 1,5 Prozent in Aussicht gestellt worden war. Die Chemikalienpreise dürften voraussichtlich um 0,5 Prozent fallen während bisher mit einer Stagnation gerechnet worden war. Auch die Erwartungen an die Chemieproduktion in Deutschland dämpfte der VCI auf ein Plus von 1 von bisher 1,5 Prozent.

Sorgen machen vor allem die Auslandsmärkte, wie VCI-Hauptgeschäftsführer Tillmann ausführte. So habe sich die Konjunktur in den USA und China abgekühlt, aus wichtigen Schwellenländern wie Russland und Brasilien kämen keine Impulse. In Deutschland profitiere die Branche kaum von dem vor allem vom privaten Konsum getriebenen Wirtschaftswachstum.

London/Berlin/Schwechat (APA/dpa) - Die EU-Wettbewerbshüter haben für die Übernahme von Teilen der insolventen Fluglinie Air Berlin durch Easyjet grünes Licht gegeben. Der Zusammenschluss werde ohne Auflagen genehmigt, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Bei der Übernahme der bisherigen Air Berlin-Tochter Niki wiederum sieht der Generalbevollmächtigte Frank Kebekus nur noch die Lufthansa im Rennen.
 

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Easyjet darf Air Berlin-Teile übernehmen - Warnung vor Niki-Insolvenz

Rom (APA) - Die Explosion in der Gasstation im niederösterreichischen Baumgarten könnte die Gaspreise in die Höhe treiben. Die Gaspreise seien steigend, dieser Trend könnte sich wegen des Unfalls in Baumgarten festigen, betonte der Chef des italienischen Energiekonzerns Eni, Claudio Descalzi.
 

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Explosion in Gasstation - ENI-Chef rechnet mit Gas-Preiserhöhungen

Innsbruck (APA) - Eine nicht alltägliche Allianz aus ÖVP, Grünen und FPÖ wird im Dezemberlandtag gemeinsam einen Dringlichkeitsantrag einbringen, womit der Ausstieg aus der Glyphosatnutzung in Tirol eingeleitet werden soll. Unter anderem heißt es darin, dass die Landesregierung prüfen soll, ob es landesrechtliche Möglichkeiten gibt, einen vollständigen Ausstieg aus der Anwendung in Tirol zu ermöglichen.
 

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Glyphosat - ÖVP, Grüne und FPÖ bringen Ausstieg in Tiroler Landtag