Deutsche Bundesregierung: Neues Hellas-Hilfspaket kein Thema

Ein neues Hilfspaket für Griechenland nach Juni diesen Jahres ist für die Bundesregierung nach eigenen Angaben derzeit kein Thema. Der Sprecher des Finanzministeriums, Martin Jäger, verwies am Mittwoch auf das Treffen der Eurogruppe am kommenden Montag und sagte: "Da steht keine Diskussion über ein drittes Hilfsprogramm auf der Tagesordnung".

Es gehe momentan ausschließlich darum, das zweite Hilfsprogramm für Griechenland zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, um den Weg freizumachen für die Auszahlung noch ausstehender Hilfsmittel der Euro-Partnerländer.

"Im Übrigen beschäftigen wir uns im Augenblick überhaupt nicht mit einem dritten Hilfspaket, denn es gab aus Athen die sehr klare und völlig unmissverständliche Äußerung von Herrn Tsipras, dass ein solches drittes Hilfspaket von Griechenland nicht gewünscht sei", sagte Jäger weiter. Zu der von dem spanischen Wirtschaftsminister Luis de Guindos genannten Größenordnung für ein etwaiges neues Griechenland-Programm von 30 bis 50 Milliarden Euro sagte der Sprecher von Finanzminister Wolfgang Schäuble: "Ein solcher Betrag ist mir nicht bekannt".

Bei der Eurogruppen-Sitzung am Montag sieht Jäger im Übrigen "keine große Notwendigkeit, über Griechenland zu sprechen." Er rechne mit einer "ganz normalen Eurogruppen-Sitzung".

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen