Deutsche Bundesregierung: Neues Hellas-Hilfspaket kein Thema

Ein neues Hilfspaket für Griechenland nach Juni diesen Jahres ist für die Bundesregierung nach eigenen Angaben derzeit kein Thema. Der Sprecher des Finanzministeriums, Martin Jäger, verwies am Mittwoch auf das Treffen der Eurogruppe am kommenden Montag und sagte: "Da steht keine Diskussion über ein drittes Hilfsprogramm auf der Tagesordnung".

Es gehe momentan ausschließlich darum, das zweite Hilfsprogramm für Griechenland zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, um den Weg freizumachen für die Auszahlung noch ausstehender Hilfsmittel der Euro-Partnerländer.

"Im Übrigen beschäftigen wir uns im Augenblick überhaupt nicht mit einem dritten Hilfspaket, denn es gab aus Athen die sehr klare und völlig unmissverständliche Äußerung von Herrn Tsipras, dass ein solches drittes Hilfspaket von Griechenland nicht gewünscht sei", sagte Jäger weiter. Zu der von dem spanischen Wirtschaftsminister Luis de Guindos genannten Größenordnung für ein etwaiges neues Griechenland-Programm von 30 bis 50 Milliarden Euro sagte der Sprecher von Finanzminister Wolfgang Schäuble: "Ein solcher Betrag ist mir nicht bekannt".

Bei der Eurogruppen-Sitzung am Montag sieht Jäger im Übrigen "keine große Notwendigkeit, über Griechenland zu sprechen." Er rechne mit einer "ganz normalen Eurogruppen-Sitzung".

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte