Deutsche Bundesregierung appelliert erneut an Autohersteller

Berlin (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung drängt weiter auf einen Beitrag der Autohersteller an der geplanten Förderung von Maßnahmen für sauberere Luft in Städten. "Der Bund steht zu seinen finanziellen Zusagen", sagte der geschäftsführende Verkehrsminister Christian Schmidt (CSU) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montag).

"Ich erwarte aber auch von der Automobilindustrie, dass sie ihrer Verantwortung gerecht wird und ihre Zusagen einhält", so Schmidt.

Bei einem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Vertretern von rund 30 Kommunen an diesem Dienstag soll ein Startschuss für zusätzliche Maßnahmen gegen zu viele Diesel-Abgase gegeben werden. Dafür ist ein Förderfonds von einer Milliarde Euro vorgesehen, für den der Bund 750 Millionen Euro in Aussicht gestellt hat. Den Rest soll die Branche beisteuern. Zusagen gibt es bisher aber nur von Volkswagen, Daimler und BMW.

Schmidt sagte: "Unser Ziel ist es, Fahrverbote zu vermeiden und die Luft in unseren Städten schnell und wirksam zu verbessern." Von dem Treffen erwarte er ein deutliches Signal und den gemeinsamen Willen von Bund, Ländern und Kommunen, die Herausforderungen zu meistern.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse