Deutsche Bundesbank: Weidmann warnt vor Risiken der ultralockeren Geldpolitik

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann bekräftigt seine Warnung vor den Gefahren der anhaltenden Geldschwemme der Europäischen Zentralbank (EZB).

Auf einem Notenbank-Symposium in Paris verwies er auf Nachteile für die Kreditwirtschaft. "Kurzfristig profitieren Banken gewöhnlich von den niedrigen Zinssätzen", sagte er. Halte die Niedrigzinsphase aber länger an, schmälere das zunehmend die Zinserträge der Geldhäuser. In Deutschland klagen viele Banken bereits über dieses Problem.

Der Bundesbank-Präsident, der auch im EZB-Rat sitzt, steht der ultralockeren Geldpolitik der EZB schon seit längerem kritisch gegenüber. Weidmann zufolge kommen immer mehr Risiken und Nebenwirkungen ins Spiel, je länger diese anhält. Dazu zählt er unter anderem mögliche Blasenbildungen an den Finanzmärkten oder die Probleme der Lebensversicherer angesichts der niedrigen Zinssätze. Auch könnten sich Regierungen zu sehr an das niedrige Zinsumfeld gewöhnen und notwendige Reformen auf die lange Bank schieben. (Reporter: Balazs Koranyi; bearbeitet von Frank Siebelt; redigiert von; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1312 oder 030-2888 5168)

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

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Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

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Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

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Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien