Deutsche Bundesbank: Weidmann warnt vor Risiken der ultralockeren Geldpolitik

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann bekräftigt seine Warnung vor den Gefahren der anhaltenden Geldschwemme der Europäischen Zentralbank (EZB).

Auf einem Notenbank-Symposium in Paris verwies er auf Nachteile für die Kreditwirtschaft. "Kurzfristig profitieren Banken gewöhnlich von den niedrigen Zinssätzen", sagte er. Halte die Niedrigzinsphase aber länger an, schmälere das zunehmend die Zinserträge der Geldhäuser. In Deutschland klagen viele Banken bereits über dieses Problem.

Der Bundesbank-Präsident, der auch im EZB-Rat sitzt, steht der ultralockeren Geldpolitik der EZB schon seit längerem kritisch gegenüber. Weidmann zufolge kommen immer mehr Risiken und Nebenwirkungen ins Spiel, je länger diese anhält. Dazu zählt er unter anderem mögliche Blasenbildungen an den Finanzmärkten oder die Probleme der Lebensversicherer angesichts der niedrigen Zinssätze. Auch könnten sich Regierungen zu sehr an das niedrige Zinsumfeld gewöhnen und notwendige Reformen auf die lange Bank schieben. (Reporter: Balazs Koranyi; bearbeitet von Frank Siebelt; redigiert von; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1312 oder 030-2888 5168)

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen