Deutsche Bundesbank: Weidmann warnt vor Risiken der ultralockeren Geldpolitik

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann bekräftigt seine Warnung vor den Gefahren der anhaltenden Geldschwemme der Europäischen Zentralbank (EZB).

Auf einem Notenbank-Symposium in Paris verwies er auf Nachteile für die Kreditwirtschaft. "Kurzfristig profitieren Banken gewöhnlich von den niedrigen Zinssätzen", sagte er. Halte die Niedrigzinsphase aber länger an, schmälere das zunehmend die Zinserträge der Geldhäuser. In Deutschland klagen viele Banken bereits über dieses Problem.

Der Bundesbank-Präsident, der auch im EZB-Rat sitzt, steht der ultralockeren Geldpolitik der EZB schon seit längerem kritisch gegenüber. Weidmann zufolge kommen immer mehr Risiken und Nebenwirkungen ins Spiel, je länger diese anhält. Dazu zählt er unter anderem mögliche Blasenbildungen an den Finanzmärkten oder die Probleme der Lebensversicherer angesichts der niedrigen Zinssätze. Auch könnten sich Regierungen zu sehr an das niedrige Zinsumfeld gewöhnen und notwendige Reformen auf die lange Bank schieben. (Reporter: Balazs Koranyi; bearbeitet von Frank Siebelt; redigiert von; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1312 oder 030-2888 5168)

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

Newsticker

Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

Newsticker

Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

Newsticker

European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse