Deutsche Bundesbank - Nach starkem Start droht Konjunkturabkühlung

Frankfurt - Die deutsche Wirtschaft ist nach Einschätzung der Bundesbank mit viel Schwung ins Jahr gestartet. Sie erwartet in ihrem am Montag vorgelegten Monatsbericht, dass der Ende 2015 erreichte Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt von 0,3 Prozent gehalten oder möglicherweise übertroffen wird.

"Für das zweite Vierteljahr deutet sich allerdings eine Verringerung des konjunkturellen Tempos an", warnte die Notenbank. Darauf weise neben den stagnierenden Aufträgen in der Industrie die weitere Eintrübung der Geschäftsaussichten deutscher Firmen hin, die die Münchner Ifo-Forscher berechnen.

Das Ifo-Institut legt am Dienstag seine neuen Zahlen für die Stimmung in den Chefetagen im März vor, wobei Experten sowohl bei den Geschäftserwartungen als auch beim Barometer insgesamt einen leichten Anstieg erwarten. Zuletzt war der stark beachtete Konjunktur-Indikator drei Mal in Folge gefallen, was als Trendwende zum Schlechteren gilt.

Die Deutsche Bundesbank wies in ihrem Monatsbericht zugleich auf die "sehr zuversichtliche" Stimmung der Verbraucher hin. Auch die Ende 2015 stark angezogenen Aufträge im Bauhauptgewerbe deuteten darauf hin, dass die kräftige Belebung der Baukonjunktur noch länger anhalten dürfte. Ökonomen einiger führender Forschungsinstitute hatten zuletzt skeptischer auf die Konjunktur in Deutschland geblickt.

Das Essener RWI-Institut senkte seine Wachstumsprognose für 2016 auf 1,4 von 1,8 Prozent. Auch das DIW aus Berlin kappte seine Schätzung auf 1,6 von 1,7 Prozent.

Stockholm (APA/AFP) - In Schweden wird die wohl größte Batteriefabrik für E-Autos in Europa gebaut. Das schwedische Start-up Northvolt entschied sich für zwei Standorte in seiner Heimat, teilte es am Donnerstag mit. Demnach sollen im Werk im nordöstlichen Skelleftea bis zu 2.500 Menschen arbeiten, außerdem soll ein Forschungszentrum in Västeras westlich von Stockholm für bis zu 400 weitere Beschäftigte entstehen.
 

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Schweden bekommt milliardenschwere Batteriefabrik für E-Autos

Wien (APA) - Mit einem neuen kostenlosen Onlinekonto geht die Bank Austria, rechtzeitig vor dem Weltspartag Ende Oktober, wieder auf Kundenfang. Im Auge hat sie Onlinekunden.
 

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Bank Austria will mit Gratiskonto neue Onlinekunden angeln

Hamburg (APA/dpa) - Der deutsche Handelskonzern Otto denkt über Börsengänge von Töchtern nach. "Für einige wachstumsstarke Konzerngesellschaften der Otto Group sind auch Börsengänge eine ernsthafte Option", sagte Unternehmenschef Alexander Birken der "Wirtschaftswoche" am Donnerstag.
 

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Otto Group stellt Börsengänge von Töchtern in Aussicht