Deutsche Börse beteiligt sich an US-FinTech Digital Asset

Die Deutsche Börse drückt bei ihren Investitionen in Start-ups aus der Finanztechnologie-Branche aufs Tempo. Das Unternehmen habe sich im Rahmen einer gut 50 Mio. Dollar (46 Mio. Euro) schweren Finanzierungsrunde am New Yorker FinTech Digital Asset beteiligt, erklärte Deutschlands größter Börsenbetreiber am Freitag.

Ashwin Kumar, der oberste Produktentwickler der Deutschen Börse, zieht zudem in den Aufsichtsrat von Digital Asset ein. Die Firma wurde 2014 von hochrangigen Finanzmanagern gegründet, geführt wird sie von der langjährigen JPMorgan -Bankerin Blythe Masters.

Das Unternehmen will Technologien entwickeln, mit denen Transaktionen schneller und billiger abgewickelt werden können. Es setzt dabei auf die sogenannte Blockchain-Technik, die in der Finanzindustrie derzeit in aller Munde ist. Sie funktioniert wie ein virtuelles Kassenbuch, über das unter anderem Aktien- und Anleihen-Geschäfte direkt zwischen Käufer und Verkäufer abgewickelt werden könnten. Zu den anderen Geldgebern der Firma zählen Accenture, JPMorgan, Santander und BNP Paribas.

Die Deutsche Börse experimentiert schon seit eineinhalb Jahren mit der Blockchain. Durch den Schulterschluss mit Digital Asset erhoffe sich der Börsenbetreiber weitere Impulse, sagte Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter.

Der seit Sommer 2015 amtierende Vorstandsvorsitzende will ein größeres Portfolio an FinTechs aufbauen, um neue Trends aufzuschnappen und die eigenen Systeme weiterzuentwickeln. Bereits im November pumpten die Frankfurter Geld in einen Fonds von Illuminate, der in junge Firmen aus der Finanz- und IT-Welt investiert. Zuvor hatte die Deutsche Börse für ein etwas älteres FinTech, die Devisenhandelsplattform 360T, 725 Mio. Euro auf den Tisch gelegt.

Wien (APA) - Reinhard Florey (52) bleibt weiterhin Finanzvorstand des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV. Der Aufsichtsrat des Unternehmens hat in seiner heutigen Sitzung die Funktionsperiode von Florey um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2021 verlängert, gab das börsennotierte Unternehmen am Dienstag bekannt.
 

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OMV verlängerte Vertrag von CFO Florey um 2 Jahre

St. Pölten (APA) - In Niederösterreich sind mittlerweile 5.000 E-Fahrzeuge zugelassen. Das Bundesland sei damit österreichweit "unangefochten die Nummer eins", betonten LHStv. Stephan Pernkopf und Landesrätin Petra Bohuslav (beide ÖVP) am Dienstag in einer Aussendung.
 

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5.000 E-Fahrzeuge in Niederösterreich zugelassen

Innsbruck (APA) - Innsbrucks Touristiker haben in der Wintersaison 2017/18 ein Plus bei Ankünften (plus 4 Prozent) und Nächtigungen (plus 4,9 Prozent) vermeldet. Im Winterhalbjahr kamen rund 660.000 Gäste, die Übernachtungen lagen bei über 1,5 Mio. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug somit 2,3 Tage.
 

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Innsbruck mit Plus bei Ankünften und Nächtigungen im Winter 17/18