Deutsche Börse kauft für 200 Millionen Euro eigene Aktien zurück

Frankfurt (APA/dpa) - Die Deutsche Börse spendiert ihren Aktionären zum Abschluss eines turbulenten Jahres ein Aktienrückkaufprogramm. Vom kommenden Montag (27.11.) an will das Unternehmen wie im Frühjahr angekündigt bis zu 13,2 Millionen eigene Papiere im Volumen von bis zu 200 Mio. Euro aufkaufen.

Laufen soll das Programm bis höchstens 30. Juni 2018, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Das Geld für den Rückkauf nimmt die Deutsche Börse aus dem Verkaufserlös der US-Börse International Securities Exchange in Höhe von rund 1 Milliarde Euro.

Für die Anteilseigner kommt der Geldsegen zum Abschluss eines Jahres mit etlichen Rückschlägen: Im Frühjahr platzte die geplante Fusion mit der Londoner Börse LSE, dazu kamen Ermittlungen gegen Konzernchef Carsten Kengeter wegen möglichen Insiderhandels bei einem Aktiengeschäft. Kengeter tritt zum Jahresende zurück, Nachfolger wird zum 1. Jänner 2018 der derzeitige Chef der HypoVereinsbank (HVB), Theodor Weimer.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"