Ermittelungen gegen Deutsche Börse-Chef gehen weiter

Frankfurt (APA/dpa) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt setzt ihre Ermittlungen gegen Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter wegen möglicher Insidergeschäfte fort. "Die vorläufige Einstellung ist komplett vom Tisch", sagte eine Sprecherin der Ermittlungsbehörde am Dienstag. Das betreffe auch die beiden Geldbußen in Gesamthöhe von 10,5 Mio. Euro, die der Dax-Konzern dann hätte zahlen müssen.

Die Deutsche Börse hatte am Montagabend mitgeteilt, das Frankfurter Amtsgericht habe eine Einstellung des Verfahrens gegen Kengeter abgelehnt. Beantragt worden war eine Einstellung gegen Zahlung von 500.000 Euro. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft begründete das Amtsgericht seine Entscheidung mit dem nicht unerheblichen Tatvorwurf und der Stellung des Beschuldigten. Daher sei eine Einstellung nicht angemessen.

Ermittelt wird wegen eines Aktiengeschäfts aus dem Dezember 2015 - gut zwei Monate vor Bekanntgabe der inzwischen gescheiterten Fusionspläne mit der Londoner Börse LSE.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro