Deutsche Bauwirtschaft erwartet 2018 erneut deutliches Umsatzplus

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Bauwirtschaft rechnet in diesem Jahr mit einem ähnlich kräftigen Umsatzwachstum wie 2017. Die Einnahmen dürften um 2,6 Prozent auf nahezu 324 Mrd. Euro steigen, sagte die Bundesvereinigung Bauwirtschaft - die rund 385.000 Betriebe vertritt - am Donnerstag voraus. Im vergangenen Jahr reichte es zu einem Plus von rund drei Prozent.

"Noch liegen immense Bauaufgaben vor uns, man denke nur an die 1,5 Millionen neuen Wohnungen, die in den kommenden dreieinhalb Jahren gebaut werden sollen", sagte der Vorsitzender der Bundesvereinigung, Karl-Heinz Schneider.

Auch in anderen Bereichen gebe es viel zu tun. "Die gesamte öffentliche Infrastruktur muss erneuert und ausgebaut werden", sagte Schneider. Die Digitalisierung ziehe ebenfalls Bauaufgaben nach sich, um Breitband flächendeckend überhaupt zu ermöglichen. "Daher blicken wir mit großer Zuversicht auf das vor uns liegende Jahr."

Der Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD berge Licht und Schatten. "Die Investitionsansätze, egal ob für die Verkehrsinfrastruktur, die Kommunen oder den Wohnungsbau, sind uneingeschränkt positiv zu beurteilen", betonte Schneider. Da die Belange seiner Branche künftig von einem Ministerium für Inneres, Bau und Heimat bearbeitet würden, forderte Schneider aber, zumindest einen eigenständigen Bauausschuss im Bundestag einzurichten. "Denn sonst beschäftigen sich Innenpolitiker mit Baufragen", so der Experte. "Und ob das zielführend ist, bleibt fraglich."

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte