Deutsche Bauindustrie steigerte Umsatz 2017 kräftig

Wiesbaden (APA/dpa) - Dank des Immobilienbooms hat die deutsche Bauindustrie 2017 erneut kräftig wachsende Geschäfte verbucht. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe kletterte um 5 Prozent gemessen am Vorjahr, wie das deutsche Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Alle Bereiche der Branche wie Hoch- und Tiefbau sowie Straßen- und Leitungsbau verbuchten Zuwächse. Es war bereits das fünfte Jahresplus in Folge.

Wegen der guten Auftragslage stieg auch die Beschäftigung um 2,6 Prozent deutlich.

Zum Jahresende gab es indes einen leichten Rückschlag. Der Erlös im Dezember sank um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die Bauindustrie erlebt seit längerem einen Boom. 2017 hatte sie bereits das beste Neugeschäft seit 21 Jahren verzeichnet. Der Umsatz stieg preisbereinigt um 2,7 Prozent auf 114 Mrd. Euro, wie der Branchenverband Deutsche Bauindustrie bereits im Februar mitgeteilt hatte. Damit war 2017 das beste Jahr seit 1995. In diesem Jahr rechnet der Verband mit einem Umsatzplus von mindestens 4 Prozent.

Hauptgrund für den Bauboom ist die große Nachfrage nach Häusern und Wohnungen, der von der starken Wirtschaft und den niedrigen Zinsen angetrieben wird, die Immobilienkredite billig machen.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen