Deutsche Bankenlobby fordert Halbierung des EZB-Strafzinses

Frankfurt (APA/Reuters) - Der Bundesverband deutscher Banken (BdB), die Lobbyorganisation der Privatbanken des Landes, hat von der EZB eine deutliche Entlastung der Institute gefordert. Wegen des geltenden Strafzinses von 0,4 Prozent auf kurzfristige Einlagen bei der Europäischen Zentralbank (EZB), würden die europäischen Institute monatlich 500 Mio. Euro Zinsen an die Notenbank zahlen.

Das beschneide deren Profitabilität und Handlungsfähigkeit deutlich, sagte BdB-Präsident Hans-Walter Peters am Montag in Frankfurt. Er forderte einen Freibetrag für die Überschussliquidität der Banken bei der EZB und eine Halbierung des negativen Einlagenzinses. "Beides würde eine deutliche Entspannung für die Banken bedeuten", sagte der Chef der Privatbank Berenberg.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne