Deutsche Bank verkauft Privat- und Firmenkundengeschäft in Portugal

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank verkauft ihr Privat- und Firmenkundengeschäft in Portugal an die spanische Abanca. Mit der Transaktion wolle die Deutsche Bank ihr Geschäft stärker fokussieren und die Komplexität reduzieren, teilte das Geldhaus am Dienstag mit. Die Aufsichtsbehörden müssen dem Verkauf noch zustimmen.

Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2019 erwartet. Zum Kaufpreis machte die Bank zunächst keine Angaben.

Abanca ist im Nordwesten Spaniens stark. Das Finanzinstitut hat 640 Filialen und zählt mehr als 4.600 Mitarbeiter. Es ist bereits mit vier Filialen in Portugal vertreten und will durch den Zukauf das existierende Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen stärken. Abanca hatte auch für das Spanien-Geschäft der Deutschen Bank geboten. Die Deutsche Bank blies den Verkauf des Spanien-Geschäfts mit ihren 250 Filialen aber ab, weil Interessenten zu wenig auf den Tisch legen wollten.

Die Deutsche Bank werde mit der Unternehmens- und Investmentbank einschließlich der Transaktionsbank weiterhin in Portugal aktiv sein, erklärte das Geldhaus. In anderen Ländern bleibe die Privat- und Firmenkundenbank ein Kerngeschäftsfeld.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch