Deutsche Bank verkauft Privat- und Firmenkundengeschäft in Portugal

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank verkauft ihr Privat- und Firmenkundengeschäft in Portugal an die spanische Abanca. Mit der Transaktion wolle die Deutsche Bank ihr Geschäft stärker fokussieren und die Komplexität reduzieren, teilte das Geldhaus am Dienstag mit. Die Aufsichtsbehörden müssen dem Verkauf noch zustimmen.

Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2019 erwartet. Zum Kaufpreis machte die Bank zunächst keine Angaben.

Abanca ist im Nordwesten Spaniens stark. Das Finanzinstitut hat 640 Filialen und zählt mehr als 4.600 Mitarbeiter. Es ist bereits mit vier Filialen in Portugal vertreten und will durch den Zukauf das existierende Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen stärken. Abanca hatte auch für das Spanien-Geschäft der Deutschen Bank geboten. Die Deutsche Bank blies den Verkauf des Spanien-Geschäfts mit ihren 250 Filialen aber ab, weil Interessenten zu wenig auf den Tisch legen wollten.

Die Deutsche Bank werde mit der Unternehmens- und Investmentbank einschließlich der Transaktionsbank weiterhin in Portugal aktiv sein, erklärte das Geldhaus. In anderen Ländern bleibe die Privat- und Firmenkundenbank ein Kerngeschäftsfeld.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor