Deutsche Bank hält sich Tür für Kapitalerhöhung offen

Die Deutsche Bank schließt eine Kapitalerhöhung in absehbarer Zeit nicht aus. "Ein Vorstandsvorsitzender sollte eine solche Maßnahme grundsätzlich nie ausschließen. Aber wir sehen derzeit andere Möglichkeiten, den regulatorischen Kapitalanforderungen gerecht zu werden", sagte Co-Chef John Cryan der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe).

Nach dem Rekord-Verlustjahr 2015 und den gestrichenen Boni hat das Geldhaus nach den Worten von Cryan die Fixgehälter erhöht und damit den Rückgang zum Teil kompensiert. "Wir können nicht die Gesamtheit unserer Kolleginnen und Kollegen kollektiv für die Verfehlungen der Vergangenheit verantwortlich machen."
Zugleich machten der Brite und sein Co-Vorstandsvorsitzender Jürgen Fitschen die Bundesregierung mitverantwortlich für das Misstrauen an den Märkten gegenüber ihrem Institut. Ein im vergangenen Jahr verabschiedetes Gesetz, mit dem die neuen Haftungsregeln für Anleihegläubiger umgesetzt wurden, spiele eine Rolle, sagten die beiden Manager der Zeitung.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma