Deutsche Bank stoppt möglichen Verkauf von Indien-Geschäft - Insider

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank hat zwei Insidern zufolge Gespräche über den möglichen Verkauf ihres Privatkundengeschäfts in Indien abgebrochen. Die Verhandlungen mit der IndusInd Bank seien beendet worden, sagten die Personen, die nicht namentlich genannt werden wollten.

Das größte deutsche Geldhaus denke unter dem neuen Chef Christian Sewing sogar darüber nach, das Geschäft mit Privatkunden und vermögenden Kunden in der drittgrößten asiatischen Volkswirtschaft zu behalten. Eine abschließende Entscheidung sei aber noch nicht getroffen worden.

Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte die Informationen, über die die Finanzagentur "Bloomberg" zuerst berichtet hatte, nicht kommentieren. Die Deutsche Bank ist seit Anfang der 1980er-Jahre in Indien aktiv und beschäftigt dort mehr als 12.000 Menschen - viele davon allerdings nicht im klassischen Banking, sondern in unterstützenden Bereichen wie der IT.

Das Institut hatte sich 2010 vom dortigen Hypothekengeschäft getrennt und fünf Jahre später seine indische Vermögensverwaltung abgestoßen. Nach wie vor sind die Indien-Aktivitäten der Bank aber ein wichtiges Standbein in Asien. "Man verdient dort gutes Geld", sagte einer der Insider. "Im aktuellen Marktumfeld" sei allerdings kein guter Preis für das Indien-Geschäft erzielbar gewesen. "Man behält das nun auf den Büchern und schaut sich an, wie und ob Effizienzgewinne zu erzielen sind."

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse