Deutsche Bank stoppt möglichen Verkauf von Indien-Geschäft - Insider

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank hat zwei Insidern zufolge Gespräche über den möglichen Verkauf ihres Privatkundengeschäfts in Indien abgebrochen. Die Verhandlungen mit der IndusInd Bank seien beendet worden, sagten die Personen, die nicht namentlich genannt werden wollten.

Das größte deutsche Geldhaus denke unter dem neuen Chef Christian Sewing sogar darüber nach, das Geschäft mit Privatkunden und vermögenden Kunden in der drittgrößten asiatischen Volkswirtschaft zu behalten. Eine abschließende Entscheidung sei aber noch nicht getroffen worden.

Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte die Informationen, über die die Finanzagentur "Bloomberg" zuerst berichtet hatte, nicht kommentieren. Die Deutsche Bank ist seit Anfang der 1980er-Jahre in Indien aktiv und beschäftigt dort mehr als 12.000 Menschen - viele davon allerdings nicht im klassischen Banking, sondern in unterstützenden Bereichen wie der IT.

Das Institut hatte sich 2010 vom dortigen Hypothekengeschäft getrennt und fünf Jahre später seine indische Vermögensverwaltung abgestoßen. Nach wie vor sind die Indien-Aktivitäten der Bank aber ein wichtiges Standbein in Asien. "Man verdient dort gutes Geld", sagte einer der Insider. "Im aktuellen Marktumfeld" sei allerdings kein guter Preis für das Indien-Geschäft erzielbar gewesen. "Man behält das nun auf den Büchern und schaut sich an, wie und ob Effizienzgewinne zu erzielen sind."

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest