Deutsche Bank sammelt 1,5 Mrd. Dollar ein

Frankfurt am Main (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank hat ihren finanziellen Puffer gegen Krisen ausgebaut. Abermals platzierte Deutschlands größtes Geldhaus erfolgreich neuartige Anleihen und nahm damit 1,5 Mrd. Dollar (1,2 Mrd. Euro) ein. Der Zinskupon für die in US-Dollar notierten Papiere wurde mit 7,5 Prozent festgelegt, wie das Institut am Mittwoch mitteilte.

Bei den Bonds handelt es sich um sogenannte Zwangswandelanleihen (Contingent Convertible Bonds, "CoCos"), die als zusätzliches Kernkapital anerkannt werden. Sie sind eine Antwort auf die neuen Anforderungen der Aufseher, die den Steuerzahler bei künftigen Bankenrettungen schonen wollen. Hilfreich sind die Papiere vor allem für die maximale Verschuldungsquote (Leverage Ratio). Fällt die Eigenkapitalquote der Deutschen Bank unter 5,125 Prozent, dann bekommen die Investoren aber keine Aktien der Bank. Stattdessen werden sie an den Verlusten beteiligt, indem die Papiere einfach abgeschrieben werden.

Bereits im Mai begab die Deutsche Bank "CoCos" im Volumen von 3,5 Mrd. Euro. Bis Ende 2015 hat sie sich insgesamt 5 Mrd. Euro vorgenommen. Dieses Ziel wurde nun schon fast erreicht.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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