Deutsche Bank sammelt 1,5 Mrd. Dollar ein

Frankfurt am Main (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank hat ihren finanziellen Puffer gegen Krisen ausgebaut. Abermals platzierte Deutschlands größtes Geldhaus erfolgreich neuartige Anleihen und nahm damit 1,5 Mrd. Dollar (1,2 Mrd. Euro) ein. Der Zinskupon für die in US-Dollar notierten Papiere wurde mit 7,5 Prozent festgelegt, wie das Institut am Mittwoch mitteilte.

Bei den Bonds handelt es sich um sogenannte Zwangswandelanleihen (Contingent Convertible Bonds, "CoCos"), die als zusätzliches Kernkapital anerkannt werden. Sie sind eine Antwort auf die neuen Anforderungen der Aufseher, die den Steuerzahler bei künftigen Bankenrettungen schonen wollen. Hilfreich sind die Papiere vor allem für die maximale Verschuldungsquote (Leverage Ratio). Fällt die Eigenkapitalquote der Deutschen Bank unter 5,125 Prozent, dann bekommen die Investoren aber keine Aktien der Bank. Stattdessen werden sie an den Verlusten beteiligt, indem die Papiere einfach abgeschrieben werden.

Bereits im Mai begab die Deutsche Bank "CoCos" im Volumen von 3,5 Mrd. Euro. Bis Ende 2015 hat sie sich insgesamt 5 Mrd. Euro vorgenommen. Dieses Ziel wurde nun schon fast erreicht.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"