Deutsche Bank sammelt 1,5 Mrd. Dollar ein

Frankfurt am Main (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank hat ihren finanziellen Puffer gegen Krisen ausgebaut. Abermals platzierte Deutschlands größtes Geldhaus erfolgreich neuartige Anleihen und nahm damit 1,5 Mrd. Dollar (1,2 Mrd. Euro) ein. Der Zinskupon für die in US-Dollar notierten Papiere wurde mit 7,5 Prozent festgelegt, wie das Institut am Mittwoch mitteilte.

Bei den Bonds handelt es sich um sogenannte Zwangswandelanleihen (Contingent Convertible Bonds, "CoCos"), die als zusätzliches Kernkapital anerkannt werden. Sie sind eine Antwort auf die neuen Anforderungen der Aufseher, die den Steuerzahler bei künftigen Bankenrettungen schonen wollen. Hilfreich sind die Papiere vor allem für die maximale Verschuldungsquote (Leverage Ratio). Fällt die Eigenkapitalquote der Deutschen Bank unter 5,125 Prozent, dann bekommen die Investoren aber keine Aktien der Bank. Stattdessen werden sie an den Verlusten beteiligt, indem die Papiere einfach abgeschrieben werden.

Bereits im Mai begab die Deutsche Bank "CoCos" im Volumen von 3,5 Mrd. Euro. Bis Ende 2015 hat sie sich insgesamt 5 Mrd. Euro vorgenommen. Dieses Ziel wurde nun schon fast erreicht.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne