Deutsche Bank will sich aus bis zu zehn Ländern zurückziehen

Frankfurt - Die Deutsche Bank will im Zuge ihres Schrumpfkurses auch im Ausland sparen. Das Institut kündigte am Montag an, sich aus sieben bis zehn Ländern zurückziehen zu wollen. Derzeit ist die Deutsche Bank in 70 Ländern vertreten. In Europa will sich das Institut neben Deutschland auf fünf Märkte konzentrieren, in denen es bereits jetzt über fünf Millionen Kunden hat.

Damit dürfte ein Rückzug aus Italien und Spanien vom Tisch sein, wo der deutsche Branchenprimus ein umfangreiches Filialgeschäft betreibt. Welche Länder die Deutschen Bank aufgibt, ließ der Konzern zunächst offen.

Auch zum möglichen Verkauf der Beteiligung an der chinesischen Hua-Xia-Bank wollte sich der Vorstand nicht äußern. Co-Chef Anshu Jain betonte aber, dass der Konzern in China ebenso wie in Indien weiter investieren wolle. Zudem bekannte sich die Bank zu seinem starken Geschäft in den USA trotz des heftigen Gegenwinds der dortigen Aufsichtsbehörden.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

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