Deutsche Bank will sich aus bis zu zehn Ländern zurückziehen

Frankfurt - Die Deutsche Bank will im Zuge ihres Schrumpfkurses auch im Ausland sparen. Das Institut kündigte am Montag an, sich aus sieben bis zehn Ländern zurückziehen zu wollen. Derzeit ist die Deutsche Bank in 70 Ländern vertreten. In Europa will sich das Institut neben Deutschland auf fünf Märkte konzentrieren, in denen es bereits jetzt über fünf Millionen Kunden hat.

Damit dürfte ein Rückzug aus Italien und Spanien vom Tisch sein, wo der deutsche Branchenprimus ein umfangreiches Filialgeschäft betreibt. Welche Länder die Deutschen Bank aufgibt, ließ der Konzern zunächst offen.

Auch zum möglichen Verkauf der Beteiligung an der chinesischen Hua-Xia-Bank wollte sich der Vorstand nicht äußern. Co-Chef Anshu Jain betonte aber, dass der Konzern in China ebenso wie in Indien weiter investieren wolle. Zudem bekannte sich die Bank zu seinem starken Geschäft in den USA trotz des heftigen Gegenwinds der dortigen Aufsichtsbehörden.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma