Deutsche Bank spielt Folgen von EU-Austritt Großbritanniens durch

Die Deutsche Bank will auf ein mögliches Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union ("Brexit") vorbereitet sein. Eine hochrangig besetzte Arbeitsgruppe beschäftige sich mit diesem Szenario und den verschiedenen Auswirkungen auf das Geschäft, sagte eine Konzernsprecherin am Dienstag. Dabei gehe es um die Frage, welche Geschäftsbereiche aus der Finanzmetropole London abgezogen und in andere EU-Länder, etwa Deutschland, geholt werden könnten. Die Überlegungen der Expertengruppe seien allerdings noch in einem sehr frühen Stadium.


Großbritannien ist für die Deutsche Bank ein wichtiger Markt: Deutschlands führendes Geldhaus ist dort an insgesamt 16 Standorten mit knapp 9000 Mitarbeitern vertreten. In London sitzen viele Investmentbanker der Deutschen Bank.

Die "Brexit"-Debatte ist wieder in Gang gekommen, nachdem die Konservative Partei von Premierminister David Cameron die britische Parlamentswahl Anfang Mai überraschend deutlich gewonnen hat. Cameron will den traditionell europakritischen Briten zu mehr Macht gegenüber Brüssel verhelfen und hat bis 2017 eine Volksabstimmung über die EU-Mitgliedschaft in Aussicht gestellt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte