Deutsche Bank sieht Ende der Prozesswelle kommen

Die Deutsche Bank erwartet ein Abebben der Prozessflut gegen das Unternehmen in den nächsten Monaten. "Wir haben bereits viel geschafft. Bis Jahresende wollen wir wichtige Verfahren abschließen", sagte Co-Bankchef Jürgen Fitschen in einem am Mittwoch veröffentlichten "Bild"-Interview. Das Geldhaus müsse "alles versuchen, solche Verfahren künftig zu vermeiden".

Insgesamt sieht Fitschen die Bank nach den zahlreichen Prozessen und dem Milliardenverlust 2015 auf gutem Kurs: "Wir machen jeden Tag Fortschritte", sagte der im Mai aus dem Amt scheidende Manager. "Wir sind auf einem guten Weg." Das Institut hatte erst kürzlich in den USA Rechtsstreitigkeiten wegen des Vorwurfs der Manipulation des Gold- und des Silberpreises beigelegt.

Fitschen selbst wurde am Montag gemeinsam mit seinen Vorgängern Josef Ackermann und Rolf Breuer sowie zwei weiteren Ex-Vorständen im jahrelangen Streit über die Pleite der Kirch-Mediengruppe vom Vorwurf des versuchten Betrugs freigesprochen.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite