Deutsche-Bank-Co-Chef warnt vor Chinas Banken

Frankfurt - Europas Banken drohen nach Worten von Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen hinter Institute aus China zurückzufallen. Er mache sich große Sorgen, dass die europäischen Institute nicht nur wie bisher den Anschluss gegenüber den amerikanischen Wettbewerbern verlieren, sagte Fitschen am Montagabend in Berlin bei der Amtsübergabe als BdB-Präsident.

Ihn treibe um, dass die Finanzbrache "auch aus einer anderen Richtung noch bedroht wird - nämlich aus den Märkten insbesondere in China." Dort räume die Größe der Märkte den Banken Möglichkeiten ein, die der europäischen Branche nicht offen stehe. "Ich würde mir wünschen, dass es in Europa möglich ist, auch in Zukunft wieder Banken etablieren zu können, die auch im globalen Maßstab mithalten können."

Fitschens Nachfolger an der Spitze des privaten Bankenverbandes BdB ist Hans-Walter Peters, Chef der Privatbank Berenberg.

Bei der BdB-Veranstaltung sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble, der Druck auf die Geschäftsmodelle von Banken und Sparkassen nehme wegen der niedrigen Zinsen und neuer Technologien wie der sogenannten Fin-Techs enorm zu. "Wahrscheinlich sind wir nicht nur in Europa, sondern auch in Deutschland eher noch ein bisschen auf der Suche nach nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und tragfähigen Geschäftsmodellen."

Nairobi (APA/dpa) - Der afrikanische Kontinent hat genug Sonne für Solarenergie. Warum haben dann noch 600 Millionen Menschen keinen Strom? Moderne Kommunikationstechnologie hat eine Lösung gefunden - und bringt Licht ins Dunkel immer mehr afrikanischer Hütten.
 

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Es werde Licht: Mobiles Geld ermöglicht Heim-Solarsysteme in Afrika

Frankfurt (APA/dpa) - Die schwarze Tafel mit der weißen Kurve kennt jeder aus dem Fernsehen. Allabendlich steht der DAX im Rampenlicht. 30 Jahre nach seiner Einführung ist der deutsche Leitindex eines der bedeutendsten Börsenbarometer der Welt - und trotz mancher Rückschläge eine Erfolgstory.
 

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30 Jahre DAX: Eine Erfolgsstory mit Schrammen

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Schweizer Nominallöhne steigen 2018 laut Schätzung um 0,8 Prozent