Deutsche-Bank-Co-Chef warnt vor Chinas Banken

Frankfurt - Europas Banken drohen nach Worten von Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen hinter Institute aus China zurückzufallen. Er mache sich große Sorgen, dass die europäischen Institute nicht nur wie bisher den Anschluss gegenüber den amerikanischen Wettbewerbern verlieren, sagte Fitschen am Montagabend in Berlin bei der Amtsübergabe als BdB-Präsident.

Ihn treibe um, dass die Finanzbrache "auch aus einer anderen Richtung noch bedroht wird - nämlich aus den Märkten insbesondere in China." Dort räume die Größe der Märkte den Banken Möglichkeiten ein, die der europäischen Branche nicht offen stehe. "Ich würde mir wünschen, dass es in Europa möglich ist, auch in Zukunft wieder Banken etablieren zu können, die auch im globalen Maßstab mithalten können."

Fitschens Nachfolger an der Spitze des privaten Bankenverbandes BdB ist Hans-Walter Peters, Chef der Privatbank Berenberg.

Bei der BdB-Veranstaltung sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble, der Druck auf die Geschäftsmodelle von Banken und Sparkassen nehme wegen der niedrigen Zinsen und neuer Technologien wie der sogenannten Fin-Techs enorm zu. "Wahrscheinlich sind wir nicht nur in Europa, sondern auch in Deutschland eher noch ein bisschen auf der Suche nach nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und tragfähigen Geschäftsmodellen."

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach