Deutsche-Bank-Chef stellt sich hinter Börsenfusion mit LSE

Deutsche-Bank-Chef John Cryan hat sich für die geplante Fusion der Deutschen Börse mit der London Stock Exchange (LSE) ausgesprochen. Er sei bei dem Thema zwar nicht unvoreingenommen, weil sein Haus die Deutsche Börse berate, sagte Cryan am Mittwoch auf einer Branchenkonferenz in Frankfurt.

Aber auch aus reiner Kundensicht einer Großbank könne er voller Überzeugung sagen: "Dieser Zusammenschluss ist sehr sinnvoll." In der Börsenlandschaft zähle Größe. Die Banken würden von einem schwergewichtigen europäischen Marktbetreiber mit vielfältigem Angebot profitieren.

Ähnlich hatte sich zuvor Börse-Chef Carsten Kengeter geäußert. Er stellte Banken und Investoren beispielsweise niedrigere Kosten im Handel in Aussicht.

Deutsche Börse und LSE hatten ihre Pläne vor einer Woche öffentlich gemacht. Zusammen wären beide Unternehmen gut 25 Milliarden Euro wert und könnten Wettbewerbern aus den USA und Asien besser Paroli bieten. Die US-Konkurrenten ICE und CME denken deshalb darüber nach, den Deal mit einer Gegenofferte für die LSE zu torpedieren.

Wien (APA/Reuters) - Der Wiener Öl- und Gaskonzern OMV will trotz des Ausstiegs der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran vorerst nicht von seinen Plänen in dem Land abrücken. "Unser Vorhaben im Iran ist nicht zum Stillstand gekommen, sondern läuft weiter", sagte OMV-Vorstandsmitglied Johann Pleininger am Dienstag auf der Aktionärsversammlung.
 

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OMV will Iran-Pläne vorerst nicht abblasen

Berlin (APA/Reuters) - Nach der Einigung zwischen den USA und China im Handelsstreit hat EU-Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen die US-Regierung aufgefordert, die Europäische Union (EU) dauerhaft von Schutzzöllen auf Stahl und Aluminium auszunehmen. "Wir können nichts anderes akzeptieren als die dauerhafte Ausnahme", sagte Katainen am Dienstag in Berlin.
 

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EU-Kommissionsvize pocht auf dauerhafte Ausnahme von US-Strafzöllen

Istanbul (APA/AFP) - Die türkische Lira ist auf ein neues Rekordtief gefallen, nachdem die US-Ratingagentur Fitch sich besorgt über die Unabhängigkeit der Zentralbank geäußert hat. Die türkische Währung verlor allein am Dienstag 1,3 Prozent ihres Werts gegenüber dem Dollar und notierte vorübergehend bei 4,66 Lira zum Dollar.
 

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Türkische Lira setzt Talfahrt ungebremst fort