Deutsche-Bank-Chef stellt sich hinter Börsenfusion mit LSE

Deutsche-Bank-Chef John Cryan hat sich für die geplante Fusion der Deutschen Börse mit der London Stock Exchange (LSE) ausgesprochen. Er sei bei dem Thema zwar nicht unvoreingenommen, weil sein Haus die Deutsche Börse berate, sagte Cryan am Mittwoch auf einer Branchenkonferenz in Frankfurt.

Aber auch aus reiner Kundensicht einer Großbank könne er voller Überzeugung sagen: "Dieser Zusammenschluss ist sehr sinnvoll." In der Börsenlandschaft zähle Größe. Die Banken würden von einem schwergewichtigen europäischen Marktbetreiber mit vielfältigem Angebot profitieren.

Ähnlich hatte sich zuvor Börse-Chef Carsten Kengeter geäußert. Er stellte Banken und Investoren beispielsweise niedrigere Kosten im Handel in Aussicht.

Deutsche Börse und LSE hatten ihre Pläne vor einer Woche öffentlich gemacht. Zusammen wären beide Unternehmen gut 25 Milliarden Euro wert und könnten Wettbewerbern aus den USA und Asien besser Paroli bieten. Die US-Konkurrenten ICE und CME denken deshalb darüber nach, den Deal mit einer Gegenofferte für die LSE zu torpedieren.

Luxemburg (APA/dpa) - Die Sozialminister def EU-Staaten haben am Montag stundenlang um die Verschärfung der Regeln gegen Sozialdumping gerungen. Auf dem Tisch lag die Reform der sogenannten Entsenderichtlinie, die den Einsatz von Beschäftigten über Grenzen hinweg in anderen EU-Ländern regelt. Die oft schlecht bezahlten EU-Ausländer sollen künftig grundsätzlich genauso entlohnt werden wie einheimische Beschäftigte.
 

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Zähes Ringen um neue EU-Regeln gegen Sozialdumping

Budapest (APA/dpa) - Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone" erklärt. Die EU und einige ihrer wichtigen Mitgliedsstaaten seien von einem nicht näher bezeichneten "Spekulanten-Imperium" in Geiselhaft genommen worden, sagte Orban am Montag in einer Rede in Budapest.
 

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Orban erklärt Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone"

Washington (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump will beim anstehenden China-Besuch seinen Kollegen Xi Jinping dazu auffordern, im Atomstreit mit Nordkorea mehr Druck auf die Führung in Pjöngjang auszuüben. Dazu gehörten die vollständige Umsetzung der UN-Sanktionen sowie zusätzliche bilaterale Schritte, sagte ein Vertreter des US-Präsidialamts am Montag.
 

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Trump will in China über Handel und Nordkorea sprechen