Deutsche Bahn testet app-gesteuerte Sammeltaxis in Frankfurt

Frankfurt am Main/Berlin (APA/dpa) - Die Deutsche Bahn testet in Frankfurt Sammeltaxis, die von den Nutzern über Smartphone-Anwendungen angefordert werden können. Die Test-Flotte besteht aus 13 von Menschen gelenkten Fahrzeugen, darunter zwei Elektro-Kleinbusse und fünf ebenfalls elektrisch betriebene Tuk-Tuks, wie der neue DB-Geschäftsbereich "ioki" am Montag mitteilte.

Mitfahren dürfen zunächst ausschließlich Beschäftigte der Deutschen Bahn, die zu einem der 32 DB-Standorte in der Main-Metropole unterwegs sind.

Die Bahn will mit dem Projekt Erfahrungen sammeln und die dahinter stehende Informationstechnologie durch die Hinweise der Nutzer verbessern. Noch im Winter ist der Einsatz in einem ländlichen Raum, Wittlich in Rheinland-Pfalz, geplant. In Hamburg soll der Abruf-Service in den öffentlichen Nahverkehr integriert werden, wie das Unternehmen ankündigte. Fahrerlose Fahrzeuge kommen in Frankfurt zunächst nicht zum Einsatz. In einem anderen ioki-Projekt im bayrischen Bad Birnbach ist seit Oktober ein autonomer Bus unterwegs.

Leverkusen (APA/Reuters) - Der deutsche Pharmakonzern Bayer erwägt eine Auslagerung von Pharmaforschungsaktivitäten. Vorstandschef Werner Baumann habe Ende September auf einer Betriebsversammlung in Leverkusen über das schwächer werdende Wachstum des Pharmageschäfts gesprochen und Gedanken geäußert, dass Ausgaben für die Forschung nach außen verlagert werden könnten, erklärte der Bayer-Gesamtbetriebsrat in einem Infobrief.
 

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Betriebsrat: Bayer prüft Auslagerung von Pharmaforschungsaktivitäten

Hamburg (APA/dpa) - Der deutsche Konsumgüterkonzern Beiersdorf wird künftig von Stefan De Loecker geführt. Der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende soll mit 1. Jänner Stefan Heidenreich an der Spitze beerben, wie der DAX-Konzern am Montag in Hamburg mitteilte. Das entschied der Aufsichtsrat.
 

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Vize De Loecker rückt bei Beiersdorf an die Spitze

Brüssel/Burbank (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der US-Medienkonzern Walt Disney will sich das grüne Licht der EU-Kommission zur Übernahme des Film- und Fernsehgeschäfts des Konkurrenten Twenty-First Century Fox mit Zugeständnissen sichern. Es gehe darum, den Wettbewerbshütern ihre Bedenken zu nehmen, teilte die EU-Kommission am Montag mit ohne Details zu nennen.
 

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Disney-Konzern ringt um Zustimmung der EU-Kommission zu Fox-Deal