Deutsche Bahn prüft Abbau von 2.100 Stellen im Güterverkehr

Die Deutsche Bahn prüft den Abbau von 2.100 Stellen in der verlustbringenden Güterverkehrssparte. Dies werde derzeit im Zuge des geplanten Umbaus von DB Cargo mit den Arbeitnehmervertretern beraten, bestätigte ein Bahn-Sprecher am Donnerstag. Zudem sei im Gespräch, 215 aufkommensschwache Güterverkehrsstellen nicht mehr zu bedienen. Sie sollen aber nicht komplett geschlossen werden. Insgesamt gibt es derzeit 1.500 Verladepunkte.

Noch gebe es zum Umbau der Cargo-Sparte jedoch "keinerlei Beschlüsse", betonte der Sprecher. Bei einem möglichen Stellenabbau würde zudem "niemand arbeitslos", da es in anderen Bereichen des DB-Konzerns einen "hohen Personalbedarf" gebe. Die Güterverkehrsstellen, die künftig nicht mehr angefahren werden sollen, könnten bei geänderter Auftragslage wieder bedient werden.
Der Güterverkehr bereitet der Deutschen Bahn seit Jahren Sorgen. Sonderabschreibungen auf Vermögen der Sparte bescherten dem Konzern im Jahr 2015 rote Zahlen. DB Cargo - bis Ende Februar noch unter dem Namen DB Schenker Rail - machte selbst auch ein Minus von 183 Mio. Euro.
"DB Cargo möchte wieder auf die Erfolgsspur", betonte der Bahn-Sprecher. Das System zur Abwicklung des Güterverkehrs müsse "radikal vereinfacht" und "weniger störanfällig" werden. Die Entscheidungen zum Umbau sollen im Juni fallen.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch