Deutsche Autoindustrie sieht großen Nachholbedarf im Iran

Die deutsche Autoindustrie rechnet mit einem hohen Anstieg der Pkw-Importe im Iran nach dem Ende der Sanktionen. Auch bei der Fahrzeugproduktion bestehe in dem Land technologischer Nachholbedarf, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag in Berlin mit. Das eröffne auch Chancen für deutsche Zulieferer.

2014 seien im Iran 1,1 Millionen Autos neu zugelassen worden. Mittelfristig geht der Verband von einem Volumen von etwa 3 Millionen Neuzulassungen pro Jahr aus. Zahlreiche Unternehmen dürften dazu an alte Geschäftskontakte anknüpfen, schätzte der Verband.

Als einer der ersten deutschen Großkonzerne hat der Autobauer Daimler konkrete Projekte für sein Nutzfahrzeug-Geschäft im Iran angestoßen. Nutzfahrzeugchef Wolfgang Bernhard war in das Land gereist. Dabei wurden zwei Absichtserklärungen mit den lokalen Kooperationspartnern Iran Khodro Diesel (IKD) und Mammut Group unterzeichnet. Neben einem Joint Venture für die Produktion von Mercedes-Benz-Lkw und Antriebskomponenten sei die Gründung einer Vertriebsgesellschaft für Mercedes-Benz-Lkw und Komponenten geplant, hieß es.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los