Deutsche Autoindustrie sieht großen Nachholbedarf im Iran

Die deutsche Autoindustrie rechnet mit einem hohen Anstieg der Pkw-Importe im Iran nach dem Ende der Sanktionen. Auch bei der Fahrzeugproduktion bestehe in dem Land technologischer Nachholbedarf, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag in Berlin mit. Das eröffne auch Chancen für deutsche Zulieferer.

2014 seien im Iran 1,1 Millionen Autos neu zugelassen worden. Mittelfristig geht der Verband von einem Volumen von etwa 3 Millionen Neuzulassungen pro Jahr aus. Zahlreiche Unternehmen dürften dazu an alte Geschäftskontakte anknüpfen, schätzte der Verband.

Als einer der ersten deutschen Großkonzerne hat der Autobauer Daimler konkrete Projekte für sein Nutzfahrzeug-Geschäft im Iran angestoßen. Nutzfahrzeugchef Wolfgang Bernhard war in das Land gereist. Dabei wurden zwei Absichtserklärungen mit den lokalen Kooperationspartnern Iran Khodro Diesel (IKD) und Mammut Group unterzeichnet. Neben einem Joint Venture für die Produktion von Mercedes-Benz-Lkw und Antriebskomponenten sei die Gründung einer Vertriebsgesellschaft für Mercedes-Benz-Lkw und Komponenten geplant, hieß es.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte