Deutsche Autobauer erwägen Preisnachlässe in China

Peking/Hamburg (APA/Reuters) - Nach der Ankündigung von Zollsenkungen auf Autos und Autoteile in China haben mehrere deutsche Hersteller eine Anpassung ihrer Preise in Aussicht gestellt. BMW erklärte, das Unternehmen werde sein Preissystem überprüfen und entsprechende Maßnahmen einleiten. Die Zollsenkungen seien "ein starkes Zeichen, dass China seinen Weg der Öffnung fortsetzt", erklärte ein BMW-Sprecher am Mittwoch.

Von diesem Schritt würden die Kunden in China profitieren, und der chinesische Markt dürfte sich noch dynamischer entwickeln. Auch Audi kündigte eine Überprüfung seines Preissystems in China an.

Mit konkreten Zahlen preschte unterdessen der US-Elektroautopionier Tesla vor. Das Modell X soll in China künftig bis zu 14.000 US-Dollar (11.870 Euro) weniger kosten, teilte das Unternehmen mit. Bei den Modellen S und X sollten die Preise um gut sechs Prozent reduziert werden.

Experten zufolge dürfte dies einen Dominoeffekt auf dem gesamten chinesischen Automarkt auslösen. Von den Importfahrzeugen der Premiumklasse würden sich die Preissenkungen letztlich bis zu den lokalen chinesischen Marken durchsetzen, sagte Yale Zhang, von der Shanghaier Beratungsgesellschaft Automotive Foresight.

Das Finanzministerium in Peking hatte am Dienstag angekündigt, dass die Abgaben auf Importe ab Juli für die meisten Pkw-Modelle auf 15 Prozent von 25 Prozent reduziert werden sollen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro