Deutsche Arbeitsmarktforscher sehen Job-Boom vor dem Höhepunkt

Nürnberg (APA/dpa) - Die Arbeitslosigkeit auf einem Rekordtief, die Beschäftigung auf einem historischen Hoch - nach Einschätzung von Arbeitsmarktforschern wird der Job-Boom in Deutschland heuer seinen Höhepunkt erreichen. Denn 2018 dürften so viele neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstehen wie nie zuvor, berichtete das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) heute, Montag.

Mit noch mehr Dynamik rechnet die Denkfabrik der deutschen Bundesagentur für Arbeit (BA) danach erst mal nicht, hieß es bei der Veröffentlichung des Arbeitsmarktbarometers für Jänner. "Die großen Beschäftigungssteigerungen wären ohne Zuwanderung nicht möglich gewesen. Die demografische Schrumpfung wird dieser Entwicklung aber in den nächsten Jahren Grenzen setzen", betonte IAB-Arbeitsmarktforscher Enzo Weber mit Blick auf die altersbedingt sinkende Zahl von Männern und Frauen im erwerbsfähigen Alter.

Ähnlich gut beurteilen auch die Jobvermittler in den 156 deutschen Arbeitsagenturen die Lage. Bis weit in das Frühjahr hinein seien die Aussichten sehr gut. Sie rechnen nicht nur mit einer steigenden Erwerbstätigen-Zahl, sondern auch mit einem ähnlich starken Rückgang der Arbeitslosenzahlen wie 2017, berichteten sie in der monatlichen IAB-Umfrage. Alle drei Indikatoren des IAB-Arbeitsmarktbarometers bewegten sich deshalb weiter auf hohem Niveau.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker