Deutsche Arbeitsmarktexperten erwarten Rekord-Beschäftigungsplus

Nürnberg (APA/AFP) - Deutsche Arbeitsmarktexperten erwarten ein Rekord-Beschäftigungsplus in den kommenden Monaten. "Kräftige Konjunktur, steiler Aufwärtstrend in Bereichen wie IT und Pflege, hohe Zuwanderung - derzeit kommt für eine starke Beschäftigungsentwicklung alles zusammen", erklärte am Montag das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg. Die Aussichten für Arbeitssuchende seien glänzend.

Das vom IAB ermittelte Arbeitsmarktbarometer stieg im Februar gegenüber dem Vormonat um 0,2 Punkte auf ein Allzeithoch von 107,4 Punkten, wie das Institut weiter mitteilte. Für diesen Indikator befragt das IAB, das zur deutschen Bundesagentur für Arbeit gehört, einmal im Monat die Arbeitsagenturen nach ihren Einschätzungen für die kommenden drei Monate.

Arbeitskräfte werden demnach immer knapper, und die Betriebe trennten sich immer seltener von ihren Beschäftigten. Bis zur Vollbeschäftigung sei es zwar noch weit, "aber der Abbau der Arbeitslosigkeit ist beachtlich", erklärte der IAB-Forschungsleiter Prognosen, Enzo Weber. Wenn der aktuelle Konjunkturboom ende, werde sich der Abbau der Arbeitslosigkeit aber nicht mehr so fortsetzen.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen