Deutsche Arbeitslosenzahl im Mai auf 2,762 Millionen gesunken

Die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich im Mai mit dem üblichen Frühjahrsaufschwung fortgesetzt. Im vergangenen Monat registrierte die Bundesagentur für Arbeit (BA) 2,762 Millionen Arbeitslose. Das seien 81.000 weniger als im April und 120.000 weniger als vor einem Jahr, teilte die Behörde am Dienstag in Nürnberg mit.

Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent. Das ist die geringste Arbeitslosenzahl in einem Mai seit 24 Jahren. BA-Chef Frank-Jürgen Weise sagte, die Aufwärtsbewegung am Arbeitsmarkt habe sich im Mai fortgesetzt. "Obwohl sich das Wirtschaftswachstum zuletzt etwas abgeschwächt hat, entwickelt sich der Arbeitsmarkt weiterhin günstig", sagte Weise in Nürnberg.

Bereinigt um jahreszeitliche Einflüsse ging die Arbeitslosenzahl laut BA-Berechnungen um 6.000 zurück. Banken-Volkswirte hatten eine Abnahme um 10.000 erwartet.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab