Deutsche Arbeitslosenzahl im April deutlich gesunken

Nürnberg - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im April stärker gesunken als erwartet und erstmals seit Dezember deutlich unter die Marke von 2,8 Millionen gefallen. Bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren 2,744 Millionen Erwerbslose registriert. Das seien um 101.000 weniger gewesen als im März und 99.000 weniger als vor einem Jahr, teilte die Behörde am Donnerstag in Nürnberg mit.

Die Arbeitslosenquote sank im Monatsvergleich um 0,2 Punkte auf 6,3 Prozent. Noch niedriger war die Arbeitslosenzahl in einem April zuletzt vor 25 Jahren.

BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise erklärte, die Frühjahrsbelebung mit einer wachsenden Beschäftigung in den Außenberufen habe die Arbeitslosigkeit verringert. Der Rückgang fiel in diesem April aber etwas stärker aus als im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre.

Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen ging die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum März unerwartet stark um 16.000 zurück. Banken-Volkswirte hatten keine Veränderung der saisonbereinigten Zahl erwartet.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab