Deutsche spenden 2014 mehr als je zuvor

Die Deutschen haben 2014 mehr Geld gespendet als je zuvor. Sowohl die Gesamtsumme sei auf rund fünf Milliarden Euro gestiegen als auch der durchschnittliche Betrag der Spender, deren Zahl zurückging, teilte der Deutsche Spendenrat am Mittwoch in Berlin mit.

"Die Deutschen bleiben großzügig", sagte Gertrud Bohrer von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), die die Bilanz für den Spendenrat erstellt hat. Überwiegend hätten die Menschen gemeinnützigen Organisationen und Kirchen Spenden für Projekte auf lokaler oder nationaler Ebene gegeben. Deutlich zugenommen hätten hier etwa Zuwendungen für die Bereiche Krankheit und Behinderung. Auch für humanitäre Hilfen sei mehr gespendet worden. Generell gehe der Trend vermehrt zu Spenden an kleinere, auf nationaler Ebene tätige Organisationen.

Der Studie zufolge gaben die Privathaushalte 4,96 Milliarden Euro nach 4,7 Milliarden Euro 2013. Die Zahl der Spender ging im Vergleich zu 2013 von 23,3 Millionen auf 22,4 zurück. Dennoch kam die Rekordsumme zustande, weil die Deutschen mit 36 Euro im Schnitt drei Euro mehr gaben als im Vorjahr. Ein Grund hierfür sei das gute Konsumklima gewesen, so Bohrer. Die größte Spendergruppe waren mit 54 Prozent auch 2014 die über 60- Jährigen.

Die GfK befragt im Auftrag des Spendenrats monatlich 10.000 Menschen zu ihrem Spendenverhalten.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden