Detroit Auto Show - GM bläst zum Großangriff auf Tesla

Detroit (Michigan) - General Motors will den Markt für Elektroautos aufmischen - und damit vor allem den Branchenpionier Tesla unter Druck setzen. Die Opel-Mutter stellte am Montag zum Auftakt der Detroit Auto Show den Chevrolet Bolt vor, einen Stromer für den Massenmarkt mit einer Reichweite von 200 Meilen (rund 322 Kilometer).

"Die Kunden verlangen mehr Reichweite - und wir liefern", sagte GM-Chefin Mary Barra bei der Präsentation des Konzepts, und sprach vom "Elektroauto für jedermann".

Das Auto solle 2017 mit reinem Elektroantrieb für einen vergleichsweise günstigen Preis von etwa 30.000 Dollar (25.396 Euro) auf den Markt kommen, so Barra. GM verkauft seit Ende 2010 den Chevrolet Volt, der zwar einen Elektroantrieb hat - aber auch einen Verbrennungsmotor. Neben dem Bolt-Konzept stellte der Konzern auch eine neue Volt-Version in Detroit vor. Die Pläne von GM stellen vor allem eine Attacke auf das Silicon-Valley-Unternehmen Tesla dar, das ausschließlich Elektroautos produziert.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro