Delivery Hero kauft türkischen Online-Lieferanten für ein halbe Milliarde Euro

Berlin - Der deutsche Online-Lieferdienst Delivery Hero - in Österreich mit Mjam aktiv - hat für umgerechnet fast 530 Mio. Euro den türkischen Wettbewerber Yemeksepeti gekauft. Dies sei die größte Übernahme weltweit, die es in diesem Bereich bisher gegeben habe, teilte das Berliner Startup am Dienstag mit.

Delivery Hero baue damit seine Position als Branchenprimus bei Essensbestellungen im Internet aus. Yemeksepeti vermittelt monatlich rund drei Millionen solcher Bestellungen. Die 2001 gegründete Firma ist nicht nur in der Türkei, sondern auch im Nahen Osten tätig.

Delivery Hero gilt als einer der nächsten Börsenkandidaten in Deutschland. Das Unternehmen wächst seit Jahren über Zukäufe und erwarb unter anderem pizza.de sowie Lieferheld. Für seinen Expansionskurs hat Delivery Hero bei Investoren bis heute fast 900 Mio. Euro eingeworben. Die Startup-Holding Rocket Internet baut durch den Yemeksepeti-Kauf ihren Anteil an Delivery Hero auf 40 Prozent aus. Rocket war mit rund elf Prozent an dem türkischen Unternehmen beteiligt.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber