Deflation in Eurozone zu Ende - Preissteigerung bei 0,0 Prozent

Die Deflation in EU und Eurozone ist zu Ende. Die Preissteigerung lag im April 2015 bei 0,0 Prozent nach -0,1 Prozent im März, wie die Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mitteilte. Weiterhin negativ war die Inflationsrate in zwölf EU-Staaten, die niedrigsten Werte wiesen Griechenland (-1,8), Zypern (-1,7), Bulgarien und Polen (je -0,9) auf. Österreich lag mit 0,9 Prozent im Spitzenfeld.

Noch stärker steigen die Preise nur in Malta, wo die Inflationsrate im April 1,4 Prozent betrug. Der stärkste Aufwärtsimpuls für den Euroraums kam von den Teilindizes Restaurants und Cafes (+0,10 Prozentpunkte), Mieten (+0,08) und Gemüse (+0,07), während Kraftstoffe für Verkehrsmittel (-0,42), flüssige Brennstoffe (-0,17) und Gas (-0,07) am stärksten senkend wirkten.

Für Großbritannien wies die Statistik lediglich einen Wert für März auf (0,0 Prozent), laut britischer Medienberichte vom Dienstag rutschte das Land jedoch im April mit -0,1 Prozent erstmals seit 1960 in die Deflation. Es handle sich nicht um eine "schädliche Deflation", sagte der britische Finanzminister George Osborne. Sein Land sei gut gerüstet, um mit den Risiken umzugehen.

Die Deflation in der Eurozone hatte im Dezember 2014 mit -0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat begonnen. Im Jänner folgte mit -0,6 Prozent ein deutlicher Preisverfall, im Februar schwächte sich das Minus ab (-0,3 Prozent) und im März ging es weiter auf -0,1 Prozent zurück.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte