Defizit in der Handelsbilanz sank bis April um 18 Prozent

Wien - Österreichs Defizit im Außenhandel hat sich deutlich verbessert. Von Jänner bis April ist es laut vorläufigen Daten der Statistik Austria um fast 250 Mio. Euro auf 1,062 (Mrd. Euro zurückgegangen, eine Verbesserung um 18 Prozent. Im Handel mit den 28 EU-Ländern ist es noch deutlicher um 33 Prozent auf 1,008 Mrd. Euro gesunken. Grund dafür sind rückläufige Importe und gestiegenen Exporte.

In den ersten fünf Monaten wurden Waren im Wert von 43,78 Mrd. Euro importiert, ein Minus von 0,2 Prozent. Die Exporte stiegen dagegen um 0,4 Prozent auf 42,7 Mrd. Euro. Die Importe aus der EU-28 gingen um 1,8 Prozent auf 30,5 Mrd. Euro zurück, die Exporte in die EU sanken um 0,2 Prozent auf 29,5 Mrd. Euro.

Der Außenhandel mit Griechenland nahm in beiden Richtungen zu, die Importe stiegen um 1,2 Prozent auf 0,07 Mrd. und die Exporte um 8,3 Prozent auf 0,14 Mrd. Euro.

Kräftig angezogen hat von Jänner bis April der Handel mit Drittstaaten. Die Einfuhren legten um 3,9 Prozent auf 13,25 Mrd. Euro zu, die Ausfuhren um 1,7 Prozent auf 13,20 Mrd. Euro. Das Plus in der Handelsbilanz mit Drittstaaten im Vorjahreszeitraum in Höhe von 219 Mio. Euro drehte in ein Minus von 53,3 Mio. Euro.

Im Monat April verringerten sich die Einfuhren um 2,8 Prozent auf 10,75 Mrd. Euro und die Ausfuhren um 1,0 Prozent auf 10,94 Mrd. Euro. Die Handelsbilanz wies somit ein Plus von 0,18 Mrd. Euro auf. Aus der EU wurden Waren im Wert von 7,82 Mrd. Euro eingeführt und Waren im Wert von 7,50 Mrd. Euro ausgeführt. Die Werte lagen um 1,6 bzw. 1,1 Prozent unter den Vorjahreswerten. Der Handel mit Drittstaaten ging in beiden Richtungen zurück, die Importe sanken um 5,9 Prozent auf 2,93 Mrd. Euro und die Exporte um 1,0 Prozent auf 3,43 Mrd. Euro.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor