Defizit im Außenhandel bis November gesunken

Das Defizit im Außenhandel ist in Österreich im Zeitraum Jänner bis November auf 1,03 Mrd. Euro gesunken, nach 1,61 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum, teilte die Statistik Austria am Montag mit. Die Exporte stiegen in den ersten elf Monaten 2015 um 2,4 Prozent auf 121,14 Mrd. Euro, die Importe um 1,9 Prozent auf 122,17 Mrd. Euro.

Für das Gesamtjahr sei trotz eines anhaltend schwierigen internationalen Konjunkturklimas der fünfte Exportrekord in Folge zu erwarten, so Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) in einer Pressemitteilung. "Die hohen Exportwerte seien ein gutes Indiz für die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe und verdeutlichen die Notwendigkeit einer aktiven Außenwirtschaftspolitik." Die Exporteure würden im In- und Ausland unterstützt, etwa mit der Internationalisierungsoffensive "go international" und auch mit der aktiven Unterstützung ihrer Anliegen im Ausland. "Das gilt auch und besonders in schwierigen Zeiten", so Mitterlehner und verweist dazu auf seine jüngste Reise nach Russland, wie es in der Aussendung weiter heißt.

In die EU-Staaten wurden laut den vorläufigen Zahlen der Statistik Austria bis November Waren im Wert von 83,85 Mrd. Euro geliefert, um 2,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Überdurchschnittlich gestiegen sind die Versendungen nach Deutschland mit einem Plus von 3,7 Prozent auf 36,61 Mrd. Euro. Bezogen wurden aus den EU-Staaten Waren im Wert von 86,31 Mrd. Euro, ein Plus von 1,0 Prozent. Das Handelsbilanzdefizit mit der EU sank auf 2,46 Mrd. Euro, nach 3,84 Mrd. Euro.

Die Exporte in Drittstaaten stiegen um 1,7 Prozent auf 37,29 Mrd. Euro. Die Importe legten um 4,2 Prozent auf 35,86 Mrd. Euro zu. Das Handelsbilanzaktivum belief sich auf 1,43 Mrd. Euro, nach 2,24 Mrd. Euro.

Im November 2015 stiegen die Exporte um 5,2 Prozent auf 11,92 Mrd. Euro, die Importe um 6,7 Prozent auf 11,46 Mrd. Euro. Die Handelsbilanz wies ein Plus von 0,46 Mrd. Euro auf, nach plus 0,58 Mrd. Euro im November 2014. In die EU-Staaten wurden Waren im Wert von 8,46 Mrd. Euro (+7,6 Prozent) versandt, wobei es - abgesehen von Griechenland, Dänemark und Zypern - in allen andern EU-Ländern Zuwächse gab. Aus EU-Staaten bezogen hat Österreich im November Waren im Wert von 8,19 Mrd. Euro (+6,2 Prozent). Das Aktivum in der Handelsbilanz stieg auf 0,27 Mrd. Euro, nach 0,15 Mrd. Euro.

Die Importe aus Drittstaaten beliefen sich im November auf 3,27 Mrd. Euro (+7,9 Prozent). Die Exporte gingen marginal um 0,1 Prozent auf 3,46 Mrd. Euro zurück. Das Aktivum der Handelsbilanz mit Drittstaaten lag bei 0,19 (0,44) Mrd. Euro.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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