Dea erwartet Unterzeichnung von Wintershall-Deal in Kürze

Oslo (APA/Reuters) - Der geplante Zusammenschluss der BASF-Öl- und Gastochter Wintershall mit dem Konkurrenten Dea soll offenbar in Kürze unterzeichnet werden. Damit könne in den nächsten zwei Wochen oder im kommenden Monat gerechnet werden, sagte Dea-Chefin Maria Moraeus Hanssen am Montag am Rande einer Öl-Konferenz im norwegischen Stavanger der Nachrichtenagentur Reuters.

"Der Prozess macht Fortschritte. Er ist komplex und braucht deshalb seine Zeit." Die notwendigen regulatorischen Zustimmungen seien innerhalb von rund sechs Monaten nach Unterzeichnung des Deals zu erwarten.

Der Zusammenschluss zieht sich schon seit geraumer Zeit in die Länge. BASF-Chef Martin Brudermüller hatte Ende Juli erklärt, mit einem Abschluss könne im ersten Quartal 2019 gerechnet werden. Zuvor hatte der deutsche Chemiekonzern diesen zum Ende des dritten Quartals anvisiert.

BASF hatte Ende vergangenen Jahres angekündigt, sein Öl- und Gasgeschäft mit Dea zu dem Gemeinschaftsunternehmen Wintershall Dea zusammenzuschließen. An diesem soll BASF zunächst 67 Prozent und die Investorengruppe LetterOne um den russischen Oligarchen und Dea-Eigner Michail Fridman 33 Prozent halten. Mittelfristig ist ein Börsengang geplant.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen